02.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Sorgen um China drücken die Kurse

von Redaktion OnetzProfil

Aktien: Der Dax hat den September so begonnen wie er den August beendet hat - mit klaren Verlusten. Dafür sorgten andauernde Befürchtungen um die chinesische Wirtschaft sowie der festere Euro. Diese Faktoren ließen den deutschen Leitindex am Dienstag zwischenzeitlich unter die Marke von 10 000 Punkten fallen. Im späten Handel erholte sich der Dax etwas. Er ging mit einem Minus von 2,38 Prozent bei 10 015,57 Punkten aus dem Handel. Für den MDax ging es um 1,96 Prozent auf 19 291,91 Punkte nach unten. Der TecDax büßte 2,54 Prozent auf 1663,68 Punkte ein.

Unter den Einzelwerten im Dax war kein positives Vorzeichen zu sehen. Relativ glimpflich kam Munich Re davon. Die Papiere des Rückversicherers gaben um 0,82 Prozent nach und waren damit Spitzenreiter im Leitindex. Zuvor hatten die Analysten der US-Investmentbank Merrill Lynch die Anteilsscheine zum Kauf empfohlen. Die Aktien des Medizinkonzerns Fresenius gaben angesichts der bevorstehenden Aufnahme in den Eurostoxx-50-Index um vergleichsweise geringe 2,05 Prozent nach. RWE-Aktien büßten 2,16 Prozent ein. Die Papiere des Versorgers müssen aus dem Leitindex der Eurozone weichen. Am Dax-Ende büßten die als konjunktursensibel geltenden Papiere des Stahl- und Industriekonzerns Thyssen-Krupp 3,36 Prozent ein.

Der Eurostoxx 50 fiel um 2,47 Prozent auf 3188,73 Punkte. Der Leitindizes in Paris und London verzeichneten ebenfalls deutliche Verluste. In New York stand der Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa im Minus.

Renten:Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 0,55 Prozent am Vortag auf 0,60 Prozent. Der Rex fiel um 0,30 Prozent auf 138,78 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,22 Prozent auf 153,00 Punkte.

Euro:Der Kurs des Euro stieg. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1236 (Montag: 1,1215) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8900 (0,8917) Euro. (dpa)

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