27.06.2017 - 21:56 Uhr
Deutschland & Welt

SPD und Union einigen sich auf Angleichung der Netzentgelte: Einigung beim Stromnetz

Berlin. Stromkunden in Ost- und Norddeutschland sollen bei den bundesweit unterschiedlich hohen Abgaben für die Stromnetze ab 2019 schrittweise entlastet werden. Union und SPD verständigten sich am Dienstag auf einen Zeitplan für die von ost- und norddeutschen Ländern geforderte Angleichung der Netzentgelte.

SPD und Union haben die von ost- und norddeutschen Bundesländern geforderte Angleichung der Abgaben für die Stromnetze doch noch vor der Bundestagswahl beschlossen. Archivbild: Martin Schutt/dpa
von Agentur DPAProfil

Laut der erreichten Einigung sollen die Entgelte vom 1. Januar 2019 an in vier Schritten bis Anfang 2022 bundesweit einheitlich verteilt werden. Damit könnte der Anstieg der Strompreise im Osten und Norden gebremst werden. Das sogenannte Netzentgeltmodernisierungsgesetz (Nemog) kann somit noch in dieser Woche werden. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) erklärte: "Mit bundesweiten Übertragungsnetzentgelten verringern wir regionale Kostenunterschiede und sorgen für bessere Verteilungsgerechtigkeit bei den Stromkosten."

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