Start ins neue Handelsjahr
Ölpreise machen Sprung nach oben

New York/London. Zum Start ins neue Handelsjahr haben die Ölpreise deutlich zugelegt und die höchsten Werte seit anderthalb Jahren erreicht. Experten begründeten den Preissprung mit der Ankündigung des Ölkartells Opec, seine Fördermenge zu begrenzen.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März stieg vorübergehend bis auf 58,37 Dollar. Das waren 1,55 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag, den 30. Dezember 2016. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 1,21 Dollar auf 54,93 Dollar. Am Vormittag hatte der Preis für US-Öl bei 55,24 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit Juli 2015 erreicht. Nachdem wichtige Rohstoffbörsen am Montag wegen des Jahreswechsels noch geschlossen waren, begann das Handelsjahr am Ölmarkt etwas verspätet. Zu den Staaten, die sich auf eine Förderkürzung verständigt hatten, zählt auch Russland. Mit Blick auf jüngste Daten aus Russland zeigten sich Commerzbank-Experten aber skeptisch, ob die geringere Fördermenge tatsächlich umgesetzt wird.
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