07.07.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Tarifkompromiss

von Redaktion OnetzProfil

Die neuen Gesellschaften der Post im Paketgeschäft mit 20 bis 30 Prozent geringerer Bezahlung bleiben erhalten. Hier sollen Tausende neue Jobs entstehen.

Die 7600 Paketzusteller mit regulärem Haustarif dürfen nicht in diese schlechter bezahlten Gesellschaften versetzt werden. Nur neu Eingestellte kommen infrage.

"Billiggesellschaften" im wesentlich mitarbeiterstärkeren Briefbereich sind gleichzeitig bis Ende 2018 ausgeschlossen.

Der Kündigungsschutz wurde für vier Jahre bis 2019 verlängert.

Die Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von 400 Euro in diesem Jahr sowie 2 Prozent mehr Geld zum 1.10 2016 und 1,7 Prozent ein Jahr später.

Mindestens zwei Jahre lang befristet Beschäftigte werden in feste Jobs übernommen.

Die Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden bleibt unangetastet.

Der Tarifvertrag läuft bis Ende Januar 2018. (dpa)

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