30.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Trotz dunkler Wolken: Energiewende keine Gefahr für das Stromnetz in Deutschland

Trotz dunkler Wolken: Energiewende keine Gefahr für das Stromnetz in Deutschland (dpa) Das Stromnetz in Deutschland ist trotz Bauarbeiten für die Energiewende sehr sicher. Der sogenannte SAIDI-Wert für die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Verbraucher für 2013 liege mit 15,32 Minuten niedriger als im Vorjahr und deutlich unter dem Mittelwert seit 2006, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn am Freitag mit. Auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liege die Zuverlässigkeit der Stromversorgu
von Agentur DPAProfil

Das Stromnetz in Deutschland ist trotz Bauarbeiten für die Energiewende sehr sicher. Der sogenannte SAIDI-Wert für die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Verbraucher für 2013 liege mit 15,32 Minuten niedriger als im Vorjahr und deutlich unter dem Mittelwert seit 2006, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn am Freitag mit. Auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern liege die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland auf sehr hohem Niveau, erklärte Netzagenturchef Jochen Homann. Insgesamt hat es 2013 rund 179 000 Versorgungsunterbrechungen gegeben. Erfasst werden ungeplante Störungen, die länger als drei Minuten dauern - etwa durch Unfälle, Tiere oder Störungen in Nachbarnetzen, die sich fortsetzen. "Ein maßgeblicher Einfluss der Energiewende und der damit einhergehenden steigenden dezentralen Erzeugungsleistung auf die Versorgungsqualität ist für das Berichtsjahr nicht erkennbar", so Homann. 2012 hatte Deutschland hinter Luxemburg und Dänemark europaweit Platz drei bei der Versorgungssicherheit erreicht. Archivbild: dpa

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp