05.03.2018 - 20:54 Uhr
Deutschland & Welt

Ukraine und Russland: Strei um Gas kein Spaß Bundesregierung besorgt wegen Gasstreit

Berlin. Die Bundesregierung hat sich besorgt wegen des Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland gezeigt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, es sei im Interesse der EU, dass sich sowohl Russland als auch die Ukraine als "verlässliche Partner" bei der Gasversorgung erwiesen. Eine kontinuierliche Versorgung müsse gewährleistet werden. Am Montag leitete der russische Gasmonopolist Gazprom förmlich die Auflösung aller Verträge mit dem ukrainischen Staatsunternehmen Naftogaz ein. Das sagte Vorstandschef Alexej Miller nach Mitteilung des Konzernsin Moskau. Naftogaz bestätigte den Eingang der Nachricht. "Unsere Position ist, dass wir bislang keine Grundlage für die Auflösung des Transitvertrages sehen", zitierte Interfax einen der Direktoren des Konzerns, Juri Witrenko. Gazprom und Naftogaz haben in den bis Ende 2019 laufenden Verträgen sowohl russische Gaslieferungen an die Ukraine wie den Gastransit Richtung EU festgelegt.

von Agentur DPAProfil
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