13.09.2017 - 21:30 Uhr
Deutschland & Welt

Umsatzplus für Richemont Nachfrage nach Schmuck steigt

Genf. Dem Schweizer Luxusgüterhersteller Richemont hat die höhere Nachfrage nach Schmuck ein Umsatzplus beschert. Zudem entwickelte sich das Geschäft mit Uhren wieder besser. Zu dem Unternehmen gehören Marken wie Cartier, Piaget und Lange & Söhne sowie der Schreibgeräteklassiker Montblanc und die Leder- und Tabakfirma Dunhill. Die Erlöse kletterten in den ersten fünf Monaten bis Ende August um zehn Prozent, wie der Konzern am Mittwoch bei der Generalversammlung in Genf mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte lag das Plus bei zwölf Prozent. Für das Unternehmen liefen vor allem die Geschäfte in China und Hongkong besser. In der Region Asien-Pazifik setzte Richemont um gut ein Fünftel mehr um als 2016. In Europa legte der Umsatz nur um drei Prozent zu. Das Unternehmen bekam dabei vor allem den starken Euro zu spüren, weshalb sich Touristen mit Käufen von Luxusgütern zurückhielten. Die Schweizer Uhrenindustrie erholt sich weiter von dem Nachfrageeinbruch in China und steigerte ihre Exporte seit vier Monaten. Von dem Rückgang war auch Richemont betroffen und musste in China Uhren zurückkaufen, um Lagerbestände zu senken.

Die Gesellschaft legt wieder mehr Wert auf hochwertigen Schmuck: Dem Schweizer Luxusgüterhersteller Richemont hat die steigende Nachfrage ein kräftiges Umsatzplus beschert. Bild: Daniel Karmann/dpa
von Agentur DPAProfil
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