05.06.2017 - 21:32 Uhr
Deutschland & Welt

Unseriöse Berater koppeln Jobangebot mit Geldanlage: Besser nicht unterschreiben

Frankfurt. Ist ein Jobangebot mit einer Geldanlage verknüpft, sollten Bewerber vorsichtig sein und den Vertrag besser nicht unterschreiben. Denn derzeit locken unseriöse Finanzberater Arbeitssuchende mit vermeintlichen Jobangeboten, warnt das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Hessen.

von Agentur DPAProfil

Die Masche ist einfach: In der Stellenanzeige geht es zunächst um eine Bürotätigkeit. Später stellt sich heraus, dass der Bewerber Wertpapiere vermitteln soll. Aber nicht nur das: Der Arbeitssuchende erhält auch einen Geldanlagen-Check. Zudem wird er aufgefordert, seine finanzielle Situation offenzulegen und etwa Riesterverträge und Lebensversicherungen zu kündigen. Im schlimmsten Fall riskiert man so seine Altersvorsorge, warnen die Verbraucherschützer. Das Ziel der vermeintlichen Jobvermittler: Der Bewerber soll sein eigenes Geld in riskante Anlagen stecken oder Versicherungen abschließen. Zudem soll er die risikoreichen Beteiligungen an Freunde und Bekannte vermitteln.

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