Wirtschaftsnotizen

Besucherrekord bei Bauma

Die größte Baumesse der Welt, die Bauma in München, meldet einen Besucherrekord. Gut 530 000 Gäste aus mehr als 200 Ländern kamen vom 15. bis zum 21. April auf das Münchner Messegelände. Messe-Chef Klaus Dittrich sagte: "Es wurden gute Geschäfte gemacht. Mit mehr als 200 000 Besuchern aus dem Ausland lag die Zahl internationaler Gäste so hoch wie nie zuvor." Auf der alle drei Jahre stattfindenden Bauma präsentieren rund 3400 Aussteller ihre Produkte und Ideen der Bau- und Bergbaumaschinenbranche. (dpa)

IWF fürchtet Niedrigzins

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will Negativfolgen der extrem lockeren Geldpolitik in vielen Volkswirtschaften untersuchen. Dabei sollten Möglichkeiten erkundet werden, wie Notenbanken einen ungefährlichen Ausweg aus den "unkonventionellen Maßnahmen" finden könnten, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Samstag in Washington. Sie betonte, dass wegen des schwachen Wachstums in vielen Regionen die Zinssenkungen nicht zurückgenommen werden könnten. (dpa)
Schäuble: Sparer haften

Wolfgang Schäuble. Bild: dpa
Wie Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat nun auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Zypern-Rettung als Vorbild für ähnliche Krisen bezeichnet. "Die Beteiligung von Eigentümern, nachrangigen Anleihegläubigern und dann ungesicherten Anlegern muss der Normalfall sein, wenn ein Finanzinstitut in eine Schieflage gerät", sagte er der "Wirtschaftswoche". Anderenfalls würden "Banken mit riskanten Geschäften fette Gewinne machen, aber im Fall eines Scheiterns dann die Verluste der Allgemeinheit aufbürden." Und: "Das darf nicht sein." Schäuble nahm den Niederländer, der für ähnliche Äußerungen scharf kritisiert worden war, in Schutz. "Herr Dijsselbloem ist in der Substanz zu Unrecht gescholten worden. Und auch nicht von mir." (dpa)

Engpässe bremsen BMW

BMW kann in China kaum noch mit der Nachfrage nach Premiumautos mithalten und rechnet auch wegen solcher Lieferengpässe mit weniger Wachstum in diesem Jahr. Vor allem bei den sehr begehrten Geländelimousinen der X-Klasse herrscht Knappheit: "Ich bin sicher, wenn wir mehr X-Modelle hätten, könnten wir auch mehr Kunden finden", sagte Vertriebschef Ian Robertson bei der internationalen Automesse in Shanghai am Samstag. (dpa)
Audi plant neues Werk

Mit dem starken Wachstum in China wird Audi voraussichtlich in zwei bis drei Jahren ein neues Werk im Reich der Mitte bauen müssen. Wie Audi-Chef Rupert Stadler am Samstag auf der Automesse in Shanghai sagte, erwartet er in diesem Jahr 10 bis 15 Prozent Wachstum im Oberklassesegment. Weltweit rechnet Stadler insgesamt nur mit einem leichten Wachstum des Automarktes, das regional "sehr unterschiedlich ausfällt". (dpa)
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