Wirtschaftsnotizen

Schaeffler legt Anleihen auf

Der Automobilzulieferer Schaeffler will mit neuen Anleihen einen Teil seiner Bankkredite vorzeitig tilgen. Die Hochzinsanleihen hätten ein Zielvolumen von rund einer Milliarde Euro und würden wie beim letzten Mal in Euro und US-Dollar begeben, teilte das Unternehmen am Dienstag in Herzogenaurach mit. Zum Jahresende 2012 hatten noch 6,8 Milliarden Euro Schulden auf der Gruppe gelastet, die übergeordnete Holding hatte weitere Verbindlichkeiten von 3,5 Milliarden Euro. Entstanden waren die Schulden durch die Übernahme von Continental 2008. (dpa)

Adler gegen Übernahme

Vorstand und Aufsichtsrat der Modekette Adler haben den Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot des Bekleidungsunternehmens Steilmann abzulehnen. Der Preis von 6,29 Euro je Aktie sei zu niedrig, hieß es am Montag in Haibach bei Aschaffenburg. Grundsätzlich begrüße man aber, dass Steilmann und sein Partner die wesentlichen Standorte, Firmensitz und Geschäftsmodell beibehalten und Adler als börsennotiertes Unternehmen fortführen wollten. (dpa)
Telekom drosselt Internet

Die Deutsche Telekom will im Festnetz die Internet-Geschwindigkeit ab einer bestimmten Datenmenge drosseln. Vom 2. Mai an sollen die Tarifbedingungen für neue Verträge geändert werden, teilte der Konzern am Montag mit. Die Grenzen sind gestaffelt. In Tarifen mit Geschwindigkeiten bis zu 16 Megabit pro Sekunde sind bis zu 75 Gigabyte Daten inbegriffen. Bei schnelleren Anschlüssen von bis zu 50 Megabit/Sekunde liegt die Grenze bei 200 Gigabyte. Ist das Volumen ausgeschöpft, kann die Leitung auf 384 Kilobit/Sekunde gedrosselt werden. Jedoch gibt es Ausnahmen - für eigene Dienste und Partner-Angebote. (dpa)

SZ: Siemens unter Druck

Siemens droht beim Zuggeschäft offenbar ein weiterer teurer Rückschlag. Vorstandsmitglied Roland Busch sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe), bei der Lieferung von zehn Hochgeschwindigkeitszügen für den Eurotunnel-Betreiber Eurostar zeichneten sich ernste Probleme ab. "Wir haben die Komplexität des Auftrags unterschätzt", sagte Busch. Auch bei der Lieferung von 16 ICE-Zügen an die Deutsche Bahn zeichnet sich dem Bericht zufolge eine weitere Verzögerung ab. (dpa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.