Wirtschaftsnotizen

Alno plant Anleihe

Der Küchenmöbelhersteller Alno will sich über eine Anleihe frisches Geld am Kapitalmarkt besorgen. Insgesamt solle die Anleihe dem klammen Unternehmen bis zu 45 Millionen Euro einbringen. Der Schweizer Finanzdienstleister Swiss Entrepreneur, einer der großen Alno-Aktionäre, habe die Zeichnung von Anteilen für 15 Millionen Euro zugesagt, teilte Alno am Dienstag in Pfullendorf mit. Mit der Anleihe will Alno nach eigenen Angaben vor allem seine Wachstumsstrategie im Ausland finanzieren. (dpa)

Roche streicht in Bayern

Der Schweizer Pharmakonzern Roche streicht an seinem Standort Penzberg (Oberbayern) 110 Arbeitsplätze. Der Abbau ist Folge von Rationalisierungen in der Geschäftssparte Diagnostik, teilte Roche am Dienstag am Konzernsitz in Basel mit. Insgesamt fallen bis Ende des Jahres 170 Stellen weg, 60 davon am US-Standort Branford (Bundesstaat Connecticut). (dpa)

Gelddrucker sucht Chef

Karsten Ottenberg verlässt Giesecke & Devrient in Richtung Bosch. Bild: dpa
Gelddrucker Giesecke & Devrient muss sich mitten in einem straffen Sparprogramm einen neuen Chef suchen. Karsten Ottenberg (51) verlässt den Konzern und wechselt zum 1. Oktober an die Spitze des größten deutschen Hausgeräteherstellers Bosch-Siemens-Hausgeräte (BSH), teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Giesecke & Devrient muss angesichts bröckelnder Gewinne seine Kosten senken und will dazu rund 400 Jobs streichen. Über einen Nachfolger für Ottenberg sei noch nicht entschieden. (dpa)
Facebook siegt erneut

Facebook darf von seinen Nutzern weiterhin die Anmeldung mit ihrem echten Namen verlangen. Der Kieler Datenschützer Thilo Weichert musste in seinem Kampf um Pseudonyme für Facebook-Nutzer auch in der zweiten Instanz eine Schlappe einstecken. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig lehnte die Beschwerden von Weicherts Unabhängigem Landeszentrum für Datenschutz (ULD) gegen zwei Entscheidungen des schleswig-holsteinischen Verwaltungsgerichts ab. Die Richter hatten entschieden, dass für den Datenschutz in dem Sozialen Netzwerk hierzulande Irland zuständig sei, weil dort die Datenverarbeitung stattfinde. Das Oberverwaltungsgericht schloss sich dieser Auffassung an. (dpa)

Warten auf Transparenz

Die geplante Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt soll voraussichtlich noch dieses Jahr ihre Arbeit aufnehmen. "Wir arbeiten mit Hochdruck am Aufbau der Markttransparenzstelle", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt laut einer Mitteilung am Dienstag. Einen konkreten Termin könne man derzeit aber noch nicht nennen, sagte eine Sprecherin. Die Bonner Behörde habe bereits mit der Registrierung der meldepflichtigen Unternehmen begonnen, so Mundt. (dpa)
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