Wirtschaftsnotizen

Top-Bewertung für Bayern

Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Bayerns erneut mit der Bestnote "AAA" bewertet. "Die Top-Bonität des Freistaates wurde heute zum 16. Mal in Folge bestätigt", sagte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München. Die Ratingagentur habe das Qualitätssiegel für Bayern mit der guten Haushaltslage und dem nachhaltigen Kurs zum Schuldenabbau begründet. (dpa)

Post bleibt liegen

Die Beschäftigten der Deutschen Post haben vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck erhöht. In neun Bundesländern waren 2200 Zusteller am Mittwoch dem Aufruf zum Warnstreik gefolgt. Verdi droht der Post mit weiteren Ausständen, falls heute kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt werde. Die Post will eigenen Angaben zufolge ein Angebot vom Verhandlungsverlauf abhängig machen. Die Gewerkschaft fordert für die 132 000 Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat. (dpa)

"Massive Warnstreiks"
Am Mittwoch demonstrierten Mitglieder der IG Metall in Berlin für ihre Forderungen.       Bild: dpa
Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall ab dem 1. Mai "massive Warnstreiks" angekündigt. Einen Auftakt dazu werde es bereits in der Nacht zum 1. Mai in Nordrhein-Westfalen geben, kündigte die Gewerkschaft am Mittwoch an. Am 2. Mai sollen die Warnstreiks in Sachsen starten, sagte der zuständige IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Auch die Tarifgespräche für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen sowie in anderen Tarifbezirken wie Bayern oder Baden-Württemberg waren bislang ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber haben 2,3 Prozent mehr Geld angeboten. Die IG Metall fordert 5,5 Prozent. Der aktuelle Tarifvertrag und die damit verbundene Friedenspflicht läuft Ende April aus. (dpa)

Illegale Absprachen

Die Staatsanwaltschaft München geht dem Verdacht auf illegale Absprachen zulasten der Deutschen Bahn bei einem Ausschreibungsverfahren nach. Am Vortag seien deshalb 20 Objekte vorwiegend in Bayern durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I am Mittwoch. Gegen zwei Beschuldigte werde wegen des Verdachts auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen ermittelt. Insgesamt 16 Firmen sollen sich zu einer Bietergemeinschaft zusammengeschlossen haben, um der Bahn ein überteuertes Angebot zu unterbreiten. Laut Bahn ging es um Sicherungsarbeiten für die Brandschutzsanierung an fünf Münchner Bahnhöfen. Das Unternehmen sieht sich um einen niedrigen siebenstelligen Betrag geprellt. Zu den beteiligten Firmen machte der Sprecher der Staatsanwaltschaft keine Angaben, auch zur vermeintlichen Schadenshöhe wollte er sich nicht äußern. (dpa)
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