Wirtschaftsnotizen

Weniger Tabakanbau

Nach dem Ende der EU-Tabakförderung verliert der traditionsreiche Tabakanbau in Bayern weiter an Bedeutung. Seit dem Jahr 2005 habe sich die Anbaufläche mehr als halbiert, berichtete die Erzeugergemeinschaft Tabak im mittelfränkischen Kottensdorf zum Beginn der Pflanzsaison Anfang Mai. Derzeit bauten nur noch 23 Pflanzer auf einer Fläche von rund 300 Hektar Tabak an. Im Spitzenjahr 2002 seien es noch rund 80 Bauern gewesen; sie hätten seinerzeit eine Fläche von rund 815 Hektar bewirtschaftet, berichtet der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft, Konrad Ammon. 2010 war die EU-Tabakförderung ausgelaufen. Inzwischen zeichne sich aber eine Stabilisierung ab. (dpa)

Beratung für Betriebe

Mit einer neuen Beratungsinitiative will das bayerische Sozialministerium Betriebe bei der Entwicklung familienfreundlicher Maßnahmen unterstützen. Dies soll dazu beitragen, dass begehrte Fachkräfte in den Unternehmen gehalten werden könnten, wie Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) am Sonntag in München erklärte. Bayerische Firmen könnten sich unter kompetenzgewinn.bayern.de für die kostenlose Beratung durch ein Expertenteam melden. Finanziert wird die Initiative aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und bayerischen Landesmitteln. (KNA)
Geldregen für Sandberg

Sheryl Sandberg. Bild: dpa
Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg war im vergangenen Jahr die bestbezahlte Managerin des weltgrößten Online-Netzwerks. Sie bekam für 2012 eine Vergütung von insgesamt 26,2 Millionen Dollar, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht von Facebook hervorgeht. Davon entfielen allerdings 25,6 Millionen Dollar auf ein Aktienpaket. Die Dienste von Gründer und Konzernchef Mark Zuckerberg waren Facebook gut 1,99 Millionen Dollar wert. Der Großteil davon - über 1,2 Millionen Dollar - ging für die Flüge mit Charter-Flugzeugen drauf, die der 28-Jährige aus Sicherheitsgründen nutzt. Von diesem Jahr an hat sich Zuckerberg sein Gehalt auf nur noch einen Dollar kappen lassen und wird auch keine Boni mehr bekommen. (dpa)

VW: Stammpersonal sicher

Europas größter Autobauer Volkswagen überdenkt im Sog der europäischen Absatzkrise seine Personalstärke. In einem Fernsehinterview mit dem Österreichischen Rundfunk räumte VW-Chef Martin Winterkorn am Freitagabend entsprechende Überlegungen ein, schloss davon aber die Kernbelegschaft des Konzerns eindeutig aus. "Stammpersonal ist sicher ein Thema, wo wir festhalten werden. Über die Leihkräfte werden wir nachdenken müssen", sagte der Manager dem ORF. Die Standorte auf dem Heimatkontinent einzuschränken, stehe dagegen nicht zur Debatte. "Wir werden aus Europa keine Kapazitäten abziehen, sondern werden die Kapazitäten in Europa erhalten. (dpa)
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