Wirtschaftsnotizen

Nabaltec bestätigt Zahlen

Die Nabaltec AG hat die vorläufigen Zahlen für 2012 bestätigt. Der Umsatz des Schwandorfer Spezialchemieherstellers stieg demnach auf 129,2 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Rekordniveau des Vorjahres von 129,0 Millionen Euro. Beim Jahresergebnis verzeichnete Nabaltec einen Rückgang auf 2,1 Millionen Euro (2011: 3,5 Millionen Euro). Ursächlich für die Rückgang des Ergebnisses seien vor allem die Marktabschwächung und die Zurückhaltung vieler Kunden aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage gewesen, teilte Nabaltec mit. Wie das Unternehmen weiter bekannt gab, habe der Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nach vorläufigen Zahlen 34,8 Millionen Euro betragen. Damit habe Umsatz sowohl den des Vorquartals als auch den des Vorjahresquartals übertroffen. (nt/az)

Auffanglösung

Der Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) hat sich mit Arbeitnehmervertretern auf eine Auffanglösung für die vor der Schließung stehende Servicetochter geeinigt. Demnach sollen die rund 950 betroffenen Beschäftigten neben betriebsbedingten Kündigungen auch das Angebot erhalten, für bis zu zwölf Monate in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Sie diene dazu, die Mitarbeiter am Arbeitsmarkt zu vermitteln und solle sie gegebenenfalls bei der Qualifizierung unterstützen, teilte NSN mit. Nokia Siemens Networks hatte im Dezember das Aus für die Service-Tochter mit Sitz in Nürnberg angekündigt. (dpa)
Klinik-Konzern wächst

Die Asklepios Kliniken wollen durch mehr Effizienz im Konzernverbund die steigenden Kosten im Griff behalten. Das kündigte Konzernchef Ulrich Wandschneider in Hamburg an. 2012 legte der Konzernumsatz unter anderem durch eine Übernahme um 16,5 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro zu. Als Gewinn werden 113 Millionen Euro ausgewiesen, nach 87 Millionen Euro (ohne Sondereffekte) im Jahr davor. Der Gesundheitskonzern (mehr als 45 000 Mitarbeiter) zählt zu den drei größten privaten Krankenhausbetreibern in der Bundesrepublik. (dpa)

MZ-Sanierung gescheitert

Einst gehörte MZ zu den größten Motorradherstellern der Welt. Archivbild: dpa
Die Sanierung des insolventen einstigen Motorradbauers MZ aus Hohndorf bei Zschopau (Sachsen) ist gescheitert. Das teilte Insolvenzverwalter Christoph Junker in Dresden mit. MZ gehörte einst zu den größten Motorradherstellern der Welt. Zu DDR-Zeiten lieferten die Motorenwerke jährlich bis zu 85 000 Maschinen in 100 Länder. 2008 stellte der damalige Eigentümer Hong Leong Industries (Malaysia) die Motorradproduktion wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten ein. 2009 kaufte der frühere Rennfahrer Martin Wimmer zusammen mit seinem Kollegen Ralf Waldmann MZ. Er musste im September 2012 Insolvenz anmelden. (dpa)
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