09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wirtschaftsnotizen

von Redaktion OnetzProfil

BMW verkauft mehr Autos

Der Autohersteller BMW hat im Juli erneut mehr Autos verkauft. Im vergangenen Monat setzte der Konzern knapp 164 000 Neuwagen ab und damit fast acht Prozent mehr als vor einem Jahr, wie die Münchner am Freitag mitteilten. Für die ersten sieben Monate steht damit ein Plus von sieben Prozent auf 1,18 Millionen Autos. In diesem Jahr will BMW erstmals die Zahl von zwei Millionen verkauften Autos seiner Marken BMW, Mini und Rolls-Royce knacken. (dpa)

Neuer Deal für Rheinmetall

Der Rüstungskonzern Rheinmetall kann nach dem gestoppten Auftrag in Russland nun in der Heimat einen Erfolg vermelden. Von der Bundeswehr bekam das Unternehmen den Zuschlag, das bestehende Gefechtsübungszentrum in Letzlingen (Sachsen-Anhalt) bis 2018 weiter zu betreiben. Das teilte der MDax-Konzern am Freitag mit und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung "Die Welt". Der Wert des Auftrags könne je nach Nutzungsumfang bei rund 70 Millionen Euro liegen. Auf dem Gelände können Soldaten mit Lasertechnik Kampfsituationen ohne scharfe Munition nachstellen. (dpa)

Vorschlag zu Müllkosten

Im Streit um den Abfall aus Gelbem Sack und Gelber Tonne hat der Handel einen Lösungsvorschlag gemacht. Acht Handelsketten wollen die Finanzierungslücke von 20,7 Millionen Euro für dieses Jahr weitgehend schließen, wie der Handelsverband Deutschland am Freitag mitteilte. Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Metro, Rewe und Tchibo bieten demnach 20,23 Millionen Euro. Sie fordern, dass die Systembetreiber, wie zum Beispiel das Duale System Deutschland im Gegenzug auch die Entsorgung für die 12 Prozent des Verpackungsmülls sicherstellen, deren Finanzierung bisher nicht gewährleistet war. Die Betreiber wollten nach Angaben des Bundesverbands der Entsorgungswirtschaft am Freitag über den Vorschlag beraten. (dpa)

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