11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wirtschaftsnotizen

von Redaktion OnetzProfil

Familien kassieren

Die Familien Porsche und Piëch, Großaktionäre von VW, streichen einem Bericht zufolge in diesem Jahr die höchste Dividende unter allen Aktionären in Deutschland ein. Sie erhalten 335 Millionen Euro, wie aus einer Übersicht der "Wirtschaftswoche" hervorgeht. Das sei eine Steigerung um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. An zweiter Stelle steht die Familie Schaeffler (Schaeffler, Continental) mit 309 Millionen Euro. Der Hamburger Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) landete mit 307 Millionen Euro auf Rang drei. (dpa)

"Girokonto für Jedermann"

Bundesverbraucherminister Heiko Maas (SPD) will die EU-Richtlinie zum "Girokonto für Jedermann" zügig umsetzen. Der geforderte Rechtsanspruch auf ein Konto auf Guthabenbasis werde verankert, kündigte Maas an. Das EU-Parlament hatte im April einem Rechtsanspruch jedes Bürgers - auch ohne festen Wohnsitz - auf ein Konto zugestimmt. Das Gesetz muss bis spätestens 2016 in den Staaten umgesetzt werden. (dpa)

Von Stuttgart nach Berlin

Der Autobauer Daimler will in den kommenden Jahren einem Zeitungsbericht zufolge rund 600 Verwaltungsjobs verlagern. Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtete, sollen die Stellen aus dem Großraum Stuttgart nach Berlin zur Tochter Daimler Group Services Berlin (DGSB) wechseln. Der Autobauer bündelt administrative Funktionen schon seit Jahren in der Hauptstadt. "Dieser Prozess wird kontinuierlich fortgesetzt", erklärte ein Sprecher auf dpa-Anfrage. Die in der Zeitung genannten Zahlen bestätigte er aber nicht. In dem sogenannten Shared Service Center arbeiten den Angaben zufolge schon jetzt rund 600 Menschen. (dpa)

Einstieg beim BVB möglich

Seit Wochen wird über einen Einstieg von Puma bei Borussia Dortmund spekuliert. In einem Interview der "Wirtschaftswoche" bestätigte Puma-Chef Bjørn Gulden nun, dass der Sportartikelhersteller eine Aktienbeteiligung an dem börsennotierten Fußball-Bundesligisten erwägt. "Das ist denkbar", sagte Gulden dem Magazin. Eilig sei die Entscheidung aber nicht. (dpa)

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