16.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wirtschaftsnotizen

von Redaktion OnetzProfil

Schlappe für Amazon

Der Onlinehändler Amazon hat Verbraucherschützern zufolge Gutscheine zum Nachteil von Kunden verrechnet. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg am Freitag mitteilte, habe sie in einem entsprechenden Streit einen Sieg vor dem Landgericht München errungen. Demnach hat Amazon Kunden, die Ware mit einem Gutschein gekauft haben, bei einer Rückgabe nicht den gesamten Wert erstattet. Stattdessen soll der Händler den Wert des Gutscheins abgezogen haben. Das Gericht stufte dies den Angaben zufolge als rechtswidrig ein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)

Wirtgen übernimmt

Die Wirtgen Group, Mutterkonzern des Tirschenreuther Walzenherstellers Hamm, hat 70 Prozent der Anteile am Asphaltmischanlagen-Hersteller Benninghoven übernommen. Das teilte Wirtgen in Windhagen (Rheinland-Pfalz) mit. Damit könne Wirtgen alle Schritte vom Brechen von Gestein über das Mischen von Asphalt bis zum Einbau, Verdichten und Sanieren von Fahrbahnaufbauten aller Art anbieten, heißt es in der Mitteilung. (nt/az)

"Startschwierigkeiten"

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat "Startschwierigkeiten" bei der Anwerbung von Arbeitskräften aus südlichen EU-Staaten eingeräumt. Bei der Rekrutierung gehe es nicht nur darum, einfach eine freie Stelle zu besetzen, sagte der BA-Chef. "Es ist die Frage: Wird jemand auch im privaten Umfeld integriert, kümmert sich jemand um die Familie, wenn jemand mit Angehörigen nach Deutschland kommt?" Künftig sollte stärker auf die soziale Integration geachtet werden. Problematisch ist aus der Sicht Weises auch, dass einzelne Firmen versucht hätten, den Bewerbern für ihre Vermittlung nach Deutschland Kosten in Rechnung zu stellen. (dpa)

Smart: Rückruf in China

Daimler muss in China rund 50 000 Autos vom Typ Smart zurückrufen. Ursache sei ein defekter Riemenantrieb, teilte die staatliche Qualitätsaufsichtsbehörde am Freitag mit. Die Vibration des Motors habe in einigen Fahrzeuge zu einem Ausfall des Keilriemens geführt. Anfang des Monats hatte Daimler bereits angekündigt, in China rund 58 000 Smarts zurückzurufen, weil es Probleme mit einem Ventilverschluss gibt. (dpa)

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