22.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wirtschaftsnotizen

von Redaktion OnetzProfil

Großauftrag für Siemens

Siemens Energy hat von den norwegischen Energieversorgern Statoil und Statkraft einen Auftrag für die "Dudgeon Offshore Windfarm" in Großbritannien erhalten. Wie Siemens am Donnerstag mitteilte, werde der Konzern 67 Windturbinen mit einem Rotordurchmesser von 154 Metern schlüsselfertig liefern. Das Auftragsvolumen betrage inklusive eines fünfjährigen Servicevertrags umgerechnet knapp 650 Millionen Euro. Installiert werden sollten die Anlagen ab Anfang 2017. Der Windpark liegt 32 Kilometer nördlich der Stadt Cromer im Norden der Grafschaft Norfolk. (nt/az)

Air Berlin verringert Verlust

Mit einem gestrafften Streckennetz und weniger Einsatzorten für die Besatzungen will Air Berlin in zwei Jahren wieder die Gewinnzone erreichen. "2016 ist für uns das Schlüsseljahr", sagte Vorstandschef Wolfgang Prock-Schauer am Donnerstag. Erstmals seit fünf Jahren erzielte die Fluggesellschaft in einem zweiten Quartal einen Nettogewinn. Er beträgt 8,6 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal gab es ein Minus von 38 Millionen Euro. Das Plus kam durch ein besseres Finanzergebnis zustande. Air Berlin kann sich seit geraumer Zeit nur mit Finanzspritzen des Großaktionärs Etihad (Abu Dhabi) über Wasser halten. Etihad hält 29,9 Prozent an Air Berlin. (dpa)

WMF steigert Gewinn

Der Küchengerätehersteller WMF sieht sich auf einem guten Weg. Bild: dpa
Nach der Schließung von Filialen und dem Verkauf einer verlustträchtigen Tochter hat der Küchengerätehersteller WMF seine Geschäftslage in diesem Jahr stabilisiert. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen teilte das Unternehmen am Donnerstag in Geislingen (Baden-Württemberg) mit, dass aufgrund eines gut angenommenen Programms zum freiwilligen Ausscheiden wahrscheinlich weniger Mitarbeiter entlassen würden als bisher angekündigt. Der Umsatz ging im ersten Halbjahr nur um ein Prozent auf 462,6 Millionen Euro zurück. Das Betriebsergebnis kletterte von 17,7 Millionen Euro auf 27,6 Millionen Euro, unterm Strich vervierfachte sich der Gewinn sogar fast auf 20,3 Millionen Euro. (dpa)

RTL: Überschuss bricht ein

Wegen schwacher Geschäfte in Frankreich und einer neuen Werbesteuer in Ungarn hat der Fernsehkonzern RTL nach einem Gewinneinbruch seine Prognose zusammengestrichen. Das Unternehmen erwartet laut Mitteilung vom Donnerstag jetzt einen "leichten" Umsatzrückgang in diesem Jahr. Der operative Gewinn solle stärker sinken. Im ersten Halbjahr gingen die Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro zurück. Der operative Gewinn sackte um 6 Prozent auf 519 Millionen Euro ab. Unter dem Strich brach der Überschuss wegen Abschreibungen auf das Ungarn-Geschäft um mehr als die Hälfte auf 202 Millionen Euro ein. (dpa)

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