28.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wirtschaftsnotizen

von Redaktion OnetzProfil

Frauen verdienen weniger

Ob Gehalt, Rente oder Arbeitslosengeld: Über alle Einkommensarten hinweg schneiden Frauen einer Studie zufolge schlechter ab als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt die am Mittwoch vorgestellte Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Zwar bezieht sie sich auf Zahlen von 2007. Demnach verdienten Frauen durchschnittlich - über alle Einkommensarten hinweg - nur 49 Prozent des Pro-Kopf-Bruttoeinkommens von Männern. (dpa)

Gericht gegen Rheinmetall

Der Rüstungskonzern Rheinmetall ist mit dem Versuch gescheitert, den von der Bundesregierung verhängten Ausfuhrstopp für ein Gefechtsübungszentrum für die russische Armee vorläufig auszuhebeln. Das Verwaltungsgericht Frankfurt wies einen Antrag des Unternehmens auf vorläufigen Rechtsschutz zurück, wie es am Mittwoch mitteilte. Gegen die Entscheidung ist allerdings noch eine Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel möglich. (dpa)

Lagarde muss vor Gericht

Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde hat die französische Justiz ein Verfahren wegen Fahrlässigkeit eröffnet. Die 58-Jährige muss sich in einer Affäre um mutmaßliche Veruntreuung öffentlicher Mittel verantworten. Dazu war die Chefin des Internationalen Währungsfonds erneut in Paris befragt worden. Ermittler verdächtigen Lagarde, sie könne in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin von 2007 bis 2011 regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht haben. (dpa)

Zara zieht T-Shirts zurück

Die spanische Modekette Zara hat T-Shirts für Kinder zurückgezogen, die Kritiker an die Kleidung jüdischer Gefangener in den Konzentrationslagern des Nazi-Regimes erinnerten. Die Hemden waren dunkelblau-weiß gestreift, auf der linken Brustseite war ein gelber Stern aufgenäht. Sie lösten in Internetforen eine Welle von Protesten aus. (dpa)

Gruner und Jahr baut ab

Das Medienhaus Gruner und Jahr mit Zeitschriften wie "Stern", "Brigitte" und "Geo" streicht in den kommenden drei Jahren rund 400 Arbeitsplätze in Deutschland. Angesichts rückläufiger Marktentwicklungen im Printgeschäft sollen in diesem Zeitraum 75 Millionen Euro eingespart werden, teilte der Verlag am Mittwoch in Hamburg mit. "Die Einsparungen sollen durch eine signifikante Reduzierung der Sach- und Personalkosten erreicht werden und betreffen alle Bereiche von Gruner und Jahr Deutschland." Im Inland sind rund 2400 Mitarbeiter beschäftigt. (dpa)

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