03.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Wirtschaftsnotizen

von Redaktion OnetzProfil

Mobil wegen Euro-Krise

Die Euro-Krise hat die Wanderungsbereitschaft von Arbeitssuchenden in den vergangenen Jahren verstärkt. Das sagte der Volkswirt Jörn Quitzau von der Berenberg-Privatbank am Dienstag bei der Präsentation einer entsprechenden Studie, die er gemeinsam mit dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut erstellt hat. Demnach sind die EU-Binnenwanderungen zwischen 2009 und 2012 um rund 20 Prozent gestiegen. Die Zahl der Zuwanderer aus EU-Ländern nach Deutschland habe sich in diesem Zeitraum sogar verdoppelt. (dpa)

Gashandel befeuert

Der Konflikt in der Ukraine hat den Gashandel an der Leipziger Energiebörse EEX befeuert. Dort hat das Handelsvolumen für Erdgas in den ersten sechs Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am Spotmarkt um 112 Prozent auf 80 Terrawattstunden (TWh) und am Terminmarkt um 222 Prozent auf fast 47 TWh zugenommen. (dpa)

Uber ignoriert Verbot

Der Online-Fahrdienstvermittler Uber will trotz eines gerichtlichen Verbots seine Dienste in Deutschland weiter anbieten. Das Landgericht Frankfurt hatte in einem Eilverfahren eine einstweilige Verfügung erlassen. Demnach droht den Betreibern ein Ordnungsgeld von 250 000 Euro pro vermittelte Fahrt oder alternativ Ordnungshaft. Uber will gegen den Beschluss Widerspruch einlegen. Die Genossenschaft Taxi Deutschland war gegen Uber vor Gericht gezogen. Sie kritisiert vor allem, dass Uber Fahrgäste mit privaten Fahrern zusammenbringe, die keine Erlaubnis zur Personenbeförderung hätten und nicht die üblichen Auflagen des Taxigewerbes erfüllten. (dpa)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp