Wirtschaftsnotizen

Internet hilft Einzelhandel

Vor allem durch den anhaltenden Online-Boom rechnet der deutsche Einzelhandel im laufenden Jahr erneut mit wachsenden Umsätzen. Nach einem Umsatzplus um 1,1 Prozent auf rund 450 Milliarden Euro im Vorjahr werde für 2014 mit einem Zuwachs um 1,5 Prozent gerechnet, kündigte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, am Mittwoch in Düsseldorf an. Mit einem erwarteten Umsatzzuwachs von 17 Prozent bleibe dabei der E-Commerce Wachstumstreiber der Branche. Händler in den Innenstädten beklagten dagegen sinkende Kundenzahlen. An einer Umfrage des Verbands zu den aktuellen Geschäftsaussichten hatten sich rund 1200 Unternehmen beteiligt. (dpa)

Plus für den Kfz-Handel

Im bayerischen Kfz-Handel stiegen im ersten Halbjahr die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch in München mit. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 0,8 Prozent zu. In den einzelnen Segmenten wuchs vor allem der Handel mit Kraftwagen, und zwar um knapp vier Prozent. Angaben zu absoluten Zahlen konnte das Amt nicht machen. (dpa)

Athen erzielt Überschuss

Griechenland hat auf dem Weg zu weiteren Hilfen eine wichtige Hürde genommen. Das Krisenland erzielte in den ersten sieben Monaten 2014 erneut einen sogenannten Primärüberschuss, der allerdings die hohen Zinslasten ausblendet. Der Überschuss betrug im Zeitraum Januar bis Juli 3,2 Milliarden Euro, wie das Finanzministerium in Athen am Mittwoch mitteilte. (dpa)

Netzentgelte sollen sinken

Die Bundesnetzagentur möchte mit einer leichten Absenkung der Netzentgelte im Mobilfunk die Voraussetzungen für niedrigere Handy-Gebühren schaffen. Die Behörde veröffentlichte am Mittwoch einen Vorschlag, wonach die deutschen Mobilfunknetzbetreiber für die Zustellung von Anrufen in ihren Netzen künftig noch 1,72 Cent pro Minute statt bislang 1,79 Cent verlangen dürfen. Die Regelung soll ab 1. Dezember gelten. In einem zweiten Schritt soll das Entgelt 2015 dann weiter auf 1,66 Cent pro Minute abgesenkt werden. (dpa)

VW schrumpft in den USA

Volkswagen findet in den USA seit fast eineinhalb Jahren nicht zurück in die Wachstumsspur. Im August verkaufte die Kernmarke von Europas größtem Autobauer mit knapp 35 200 Neuwagen fast 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das war der 17. Monat in Folge mit schrumpfenden Verkaufszahlen. Die VW-Tochter Audi legte beim US-Absatz hingegen weiter zu. Im August stiegen die Verkäufe um mehr als ein Fünftel auf rund 17 100 Neuwagen. Erfolgsgarant war einmal mehr der neue A3, der erst seit dem Frühjahr bei den Händlern steht und von dem im August über 2400 Exemplare einen neuen Besitzer fanden. (dpa)
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