26.12.2020 - 11:14 Uhr
Deutschland & Welt

ADAC-Stauprognose 2021: Bremsende Dauerbaustellen

Stau auf einer Autobahn. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
von Agentur DPAProfil

München (dpa) - Im Corona-Lockdown gerade vielleicht schwer vorstellbar, aber der ADAC rechnet im kommenden Jahr wieder mit Staus durch laufende oder geplante Großbaustellen. Der Autoclub nahm die ohnehin sehr stauträchtigen Hauptstrecken genauer unter die Lupe und und listete jene auf, wo 2021 teilweise mehrere Dauerbaustellen hintereinander den Verkehr ausbremsen werden:

A1 Hagen - Köln, A1/A46 rund um das Kreuz Hilden, A3 Nürnberg - Würzburg, A3 südlich Regensburg, A3 Grenze Niederlande - Bottrop, A4 Hermsdorf - Pulsnitz, A6 Kreuz Weinsberg - Bad Rappenau, A7 Bad Hersfeld - Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim, A7 Göttingen - Hannover, A9 Dreieck Holledau - Ingolstadt, A10 nördlicher Berliner Ring, A45 Hagen - Gießen.

Wenig von Staus betroffen sind alle Autobahnen, die eine Nummerierung mit drei Stellen haben. Ausdrücklich nannte der ADAC die A542 (Verbindung zwischen A59 und A3 bei Langenfeld im Rheinland), A659 (Verbindung zwischen A6 und A5 bei Mannheim) und A952 (Verbindung von der A95 nach Starnberg). Auf diesen Strecken zählte der ADAC in diesem Jahr nur eine Handvoll Staus.

Unter den am stärksten belasteten Autobahnen ganz vorn ist dagegen die A40 im Ruhrgebiet, weil ein Lkw-Brand eine Brücke beschädigt hatte und dies wochenlange Sperrungen und Bauarbeiten nach sich zog. Auf der A40 von Essen nach Duisburg zählte der ADAC dieses Jahr sage und schreibe 6470 Staus.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.