25.06.2018 - 13:23 Uhr
AmbergDeutschland & Welt

Fall Sophia L.: Deutsche Ermittler in Spanien eingetroffen

Im Fall der verschwundenen Tramperin Sophia L. sind mehrere deutsche Polizeibeamte in Spanien angekommen. Zwei Ermittler der Kriminalinspektion Bayreuth seien am späten Vormittag in Spanien gelandet, sagte ein Polizeisprecher in Bayreuth.

Nahe der Autobahn bei Asparrena: Polizisten sichern am 21. Juni am Fundort einer Frauenleiche Spuren. Foto: Jesus Andrade/El Correo
von Agentur DPAProfil

Unterstützt wird das Team von Beamten der Leipziger Polizei. Nach dem Fund einer Frauenleiche in Nordspanien am Donnerstag steht die Identifizierung der Frau weiterhin aus. Auch zur Todesursache war am Montag zunächst nichts bekannt. In Spanien hatte der zuständige Richter eine Nachrichtensperre zu den Ermittlungen verhängt.

Unterstützt wird das Team von Beamten der Leipziger Polizei. Nach dem Fund einer Frauenleiche in Nordspanien am Donnerstag steht die Identifizierung der Frau weiterhin aus. Auch zur Todesursache war am Montag zunächst nichts bekannt. In Spanien hatte der zuständige Richter eine Nachrichtensperre zu den Ermittlungen verhängt.
Es gilt aber als wahrscheinlich, dass es sich bei der im Baskenland geborgenen Leiche um die vor fast zwei Wochen verschwundene Studentin Sophia L. handelt. Die in Amberg in der Oberpfalz geborene 28-Jährige war am 14. Juni verschwunden. Zuletzt wurde sie gesehen, als sie an einer Tankstelle an der Autobahn 9 in einen Lastwagen mit marokkanischer Zulassung gestiegen sein soll.
Dieser Lkw wurde später in Spanien ausgebrannt aufgefunden. Der 41 Jahre alte Fahrer wurde am vorigen Dienstag festgenommen. Er gilt als dringend verdächtig, die 28-Jährige umgebracht zu haben. Die Bayreuther Ermittler gehen davon aus, dass die Frau bereits in Oberfranken getötet wurde.

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Kommentare

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P Jäeger

Tja wäre sie mal nicht zu einem Fremden ins Auto/Lkw gestiegen. Hoffen wir dass andere junge Frauen (und Männer) vernünftiger sind und sich nicht so leichtsinnig in Gefahr begeben. Es weiß doch wohl jeder dass trampen saugefährlich ist. Wer die paar euros für Bahn oder Bus nicht zahlen will und sich stattdessen so leichtfertig in Gefahr begibt...... Die arme Familie die nun drunter leiden muss.

25.06.2018
Ulrich Kreillinger

Das Trampen ist nicht a priori gefährlicher als viele andere Aktivitäten und rechtfertigt in keiner Weise verbrecherische Handlungen. Deshalb sollte man der Studentin nicht von vornherein eine besondere Leichtfertigkeit unterstellen. Das Verbrechen lauert leider überall und nicht nur auf der Straße.

Uli Kreillinger

26.06.2018

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