20.06.2019 - 20:28 Uhr
AmbergDeutschland & Welt

Viele Einsätze nach kräftigem Gewitter

Schwere Gewitter haben am Donnerstag die bayerischen Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Auch in der Oberpfalz, wo vor allem der Landkreis Amberg-Sulzbach betroffen war.

Kräftige Gewitter mit Starkregen und Wind sind am Donnerstag über den Freistaat gezogen und haben bayernweit Einsätze ausgelöst. Angesichts mehrerer Unwetterwarnungen ging es aber insgesamt glimpflich aus. In vielen Regionen schien nach kurzem Starkregen, Hagel und Gewitter wieder die Sonne.

In der Oberpfalz mussten die Einsatzkräfte vor allem im Bereich Amberg etwa 15 mal wegen vollgelaufener Keller, überfluteter Unterführungen und hochgespülter Gullideckel ausrücken. In Niederbayern schlug laut Polizei an mehreren Orten der Blitz ein. In Bad Abbach (Landkreis Kelheim) habe der Bewohner eines Hauses dabei ein Knalltrauma erlitten.

In München sorgten Starkregen und heftige Windböen nach Angaben der Feuerwehr für Dutzende Einsätze. Rund 74 mal rückten die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller aus. Das Polizeipräsidium Mittelfranken meldete einige wenige Autounfälle auf regennassen Straßen und leicht überflutete Fahrbahnen. Auch im Bereich Unterfranken habe es kleinere Unfälle durch Bäume auf der Fahrbahn gegeben.

In Oberbayern wurde der Verkehr von herabgestürzten Ästen und vollgelaufenen Unterführungen behindert, zu größeren Unfällen kam es aber nicht.

So gut wie keine Probleme gab es dagegen in den Regionen rund um Ingolstadt, Augsburg und Bayreuth - dort meldete die Polizei am Donnerstagabend kaum wetterbedingte Einsätze, lediglich einige wenige Bäume seien umgestürzt.

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