Frauenpower auf der Leinwand

Was die Männer können, können die Damen schon lange. Nach dem Vorbild der "Ocean's"-Trilogie schließen sich Sandra Bullock, Rihanna, Cate Blanchett und Co. zusammen, um einen Raub zu begehen. Alle Neustarts samt Trailer im Überblick.

Debbie Ocean (Sandra Bullock, Mitte), Nina Ball (Rihanna, rechts) und Tammy (Sarah Paulson) in "Ocean's 8".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Ocean's 8": Nach dem Vorbild der Hit-Trilogie "Ocean's" mit George Clooney als Gangster Danny Ocean schlägt nun dessen Schwester Debbie, gespielt von Sandra Bullock, bei einem Raubüberfall zu. In der Action-Komödie "Ocean's 8" setzt die gerissene Kriminelle auf reine Frauenpower - Cate Blanchett, Anne Hathaway, Rihanna, Helena Bonham Carter und Mindy Kaling zählen zu der Starbesetzung. Das Team von Gaunerinnen plant einen Diamantenraub bei der New Yorker Met Gala, dem Star-Event des Jahres. Gary Ross ("Die Tribute von Panem - The Hunger Games") führt Regie. Steven Soderbergh ist als Produzent an Bord. Er hatte von 2001 bis 2007 seine drei "Ocean's"-Filme mit Stars wie Clooney, Brad Pitt und Matt Damon gedreht.

(Regie: Gary Ross - Mit Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne Hathaway und Rihanna - 110 Minuten - ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Ocean's 8"

"The Strangers: Opfernacht": Vor zehn Jahren kam der Horrorfilm "The Strangers" um ein von drei Maskierten terrorisiertes Paar in einem Ferienhaus in die Kinos. Im zweiten Teil "The Strangers: Opfernacht" jagt die Killerfamilie nun eine amerikanische durchschnittsfamilie durch einen Wohnwagen-Ferienpark. Aus dem Urlaub wird ein gruseliger Kampf ums Überleben. In einer der Hauptrollen ist Christina Hendricks ("Mad men") zu sehen.

(Regie: Johannes Roberts - Mit Christina Hendricks, Martin Henderson, Bailee Madison und Lewis Pullman - 85 Minuten - frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "The Strangers: Opfernacht"

"Am Strand": Das Liebesdrama "Am Strand" führt zurück in die Hochzeitsnacht eines englischen Paares im Jahr 1962. Die irische Schauspielerin Saoirse Ronan, in diesem Jahr als "Lady Bird" für einen Oscar nominiert, und die britische Neuentdeckung Billy Howle brillieren als die Frischvermählten, deren Traum von der großen Liebe in einer Nacht tragisch zerplatzt. Der gleichnamige Roman (englische Titel: "On Chesil Beach") des britischen Bestseller-Autors Ian McEwan ("Abbitte") ist die Vorlage für das packende Spielfilmdebüt des Londoner Theaterregisseurs Dominic Cooke. Emily Watson ("Die Bücherdiebin") spielt die Mutter der jungen Braut.

(Regie: Dominic Cooke - Mit Saoirse Ronan, Billy Howle und Emily Watson - 105 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Am Strand"

"Nicht ohne Eltern": André und Laurence führen eine gutbürgerliche Ehe. Sie leben allein in einem großen Haus mit Swimmingpool; Kinder haben sie keine. Ihr routiniertes Leben gerät aus den Fugen, als André im Supermarkt einen seltsamen Typen trifft, dem er am Abend überraschend in seinem Haus unter der Dusche wieder begegnet. Patrick behauptet, ihr Sohn zu sein. Doch Madame und Monsieur Prioux halten den mysteriösen Mann für einen gewieften Betrüger, denn sie sind sicher, nie Kinder gehabt zu haben. Doch dann entdecken André und Laurence bei ihm ein Foto, das sie als junges Paar im Urlaub zeigt. "Nicht ohne Eltern" ist eine Komödie des französischen Regieduos Sébastien Thiery und Vincent Lobelle. In den Hauptrollen spielen unter anderem die französischen Stars Cristian Clavier ("Asterix und Obelix: Mission Kleopatra") und Catherine Frot ("Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne").

(Regie: Sébastien Thiery und Vincent Lobelle - Mit Christian Clavier, Catherine Frot und Sébastien Thiery - 85 Minuten - FSK o.A.) (dpa)

Trailer "Nicht ohne Eltern"

"The Rider": Brady Blackburn liebt Pferde und Rodeos. Mit seinem Vater Wayne und seiner Schwester Lilly lebt er im US-Bundesstaat South Dakota in dem Indianerreservat Pine Ridge. Eines Tages aber verletzt sich Brady beim Rodeo schwer, nichts ist mehr wie zuvor. Der junge Cowboy gerät in eine Krise und muss sich entscheiden, welchen Lebensweg er einschlagen will. Der Film «The Rider» von Chloé Zhao wirkt fast wie eine Dokumentation, denn die Darsteller spielen sich selbst und machen den Film authentisch und geben ihm Tiefe.

(Regie: Chloé Zhao - Mit Brady Jandreau, Tim Jandreau, Lilly Jandreau und Lane Scott - 104 Minuten - FSK o.A.) (dpa)

Trailer "The Rider"

"Halaleluja - Iren sind menschlich!": Nicht immer kann man sich seine Geburtstagspräsente aussuchen. Ragdan aber, der junge Inder, bekommt zu seinem Ehrentag nicht weniger als einen alten Schlachthof geschenkt. Und das ausgerechnet von seinem Vater. Dem Vater, vor dessen Heiratsplänen sich Ragdan in eine irische Küstenstadt geflüchtet hatte. Dort nun, so die Pläne von Ragdans Papa, soll ein Halal-Betrieb für die muslimische Gemeinde entstehen. Ragdans Leben jedenfalls wird gehörig durcheinander gebracht. Mit Darstellern wie dem, vor allem aus der Kult-TV-Serie «Star Trek» bekannten Colm Meaney sowie dem Deutschen Davis Kross ("Der Vorleser") ist die bunte, eineinhalb Stunden währende Sommerkomödie recht prominent besetzt.

(Regie: Conor McDermottroe - Mit Nikesh Patel, Art Malik und David Kross) (dpa)

Trailer "Halaleluja - Iren sind menschlich"

"Delfine": Alastair Fothergill hat als Regisseur und oder Produzent schon Natur-Dokumentationen lanciert wie etwa "Schimpansen" (2012), "Unsere Erde" (2007) oder "Bären" (2014). Letzterer entstand Film zusammen mit Keith Scholey. Nun bringen die beiden erneut eine Doku in die Kinos. Diesmal nehmen uns die Filmemacher mit in eine blau leuchtende Unterwasserwelt. Hier tummelt sich ein junger Delfin namens Echo. Beim Erwachsenwerden begegnen Echo ganz ähnliche Herausforderungen wie auch uns Menschen: So kann er sich nicht recht entscheiden, ob er sich weiterhin wie ein Teenie benehmen oder sich doch all den Verantwortungen stellen soll, die das Großwerden mit sich bringt. Zu sehen sind auch andere Unterwasserbewohner.

(Regie: Alastair Fothergill und Keith Scholey - 75 Minuten - FSK o.A.) (dpa)

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