22.10.2020 - 16:20 Uhr
Deutschland & Welt

Ausreißer-Kuh lebt seit halben Jahr bei Truppenübungsplatz

Eine Kuh schaut in die Kamera. Foto: picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
von Agentur DPAProfil

Nabburg (dpa/lby) - Sie will einfach nicht gehen: Eine ausgebüxte Kuh hat es sich in der Nähe eines oberpfälzischen Truppenübungsplatzes gemütlich gemacht. Seit einem halben Jahr werde versucht, das Tier einzufangen - selbst Betäubungsmittel aus dem Gewehr eines Tierarztes habe nicht ausreichend gewirkt, sagte Frank Zeitler, Bürgermeister von Nabburg. Zuvor berichteten das Internetportal Onetz und der Bayerische Rundfunk (BR).

Die Kuh ist trächtig von dem Anbindestall eines Milchviehbetriebs ausgerissen. Mittlerweile hat sie geworfen und ein männliches Kalb zur Welt gebracht. Die beiden verstecken sich im Wald am Rande eines Truppenübungsplatzes in Pfreimd (Landkreis Schwandorf) und kommen zum Fressen auf angrenzende Wiesen. Beobachtern zufolge sähen sie „gut genährt“ aus, berichtete der BR.

Dennoch müssen die Ausreißerin und ihr Kalb demnächst eingefangen werden: Es bestehe laut Ordnungsamt die Gefahr, dass die Tiere auf die Straße vor ein Auto laufen. Die Kosten für das Einfangen muss der Halter zahlen. Der Landwirt war laut BR „wenig besorgt wegen der beiden Tiere und lasse sie in Freiheit leben“.

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