10.07.2019 - 14:21 Uhr
Deutschland & Welt

Bayerische Jugendämter nehmen weniger Kinder in Obhut

Ein Schild mit dem Schriftzug „Jugendamt“ hängt an einer Fassade. Foto: Max Nikelski/Archivbild

Fürth (dpa/lby) Fast 4000 schutzbedürftige Kinder und Jugendliche haben Jugendämter in Bayern im vergangenen Jahr in Obhut genommen. Das sei ein Rückgang von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch in Fürth mit. Hauptgrund für das Eingreifen waren demnach überforderte Eltern: In mehr als 1300 Fällen wurden die Jugendämter deshalb aktiv.

Um mehr als ein Drittel gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist die Zahl Minderjähriger, die ohne Begleitung nach Deutschland einreisten und in Obhut genommen wurden. Zählte das Landesamt 2017 noch 1653 solcher Fälle, waren es im vergangenen Jahr nur noch 1094. Fast drei Viertel aller betroffenen Kinder und Jugendlichen wurden in einer geeigneten Einrichtung untergebracht.

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