Update 13.03.2020 - 13:49 Uhr
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Coronavirus: Bayern erlässt Besuchsverbot für Pflege- und Altenheime

Das öffentliche Leben in Bayern kommt immer mehr zum Stillstand. Einschneidende Maßnahmen trifft die Staatsregierung auch für Pflege- und Altenheime. Auch die Krankenhäuser und Einrichtungen in der Oberpfalz sind betroffen.

Ein Besucher hält die Hand einer Frau in einem Altenheim. Foto: Sebastian Kahnert/zb/dpa/Symbolbild
von Agentur DPAProfil

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen. Das Besuchsrecht werde deutlich eingeschränkt, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. Die Betreuung von Kindern solle nicht bei den Großeltern organisiert werden.

Wegen der Coronavirus-Krise hat die Staatsregierung darüber hinaus angeordnet, ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas bis zum Beginn der Osterferien am 6. April zu schließen. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. „Da es keine Medikamente gibt, sind wir darauf angewiesen, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung zu verlangsamen“, sagte Söder. Im Freistaat wurden (Stand Donnerstag) mindestens 500 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. In Italien sind die Schulen schon länger landesweit geschlossen, auch in Frankreich wurde dies am Donnerstag angeordnet.

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