06.06.2019 - 16:52 Uhr
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Dackel steckt zum vierten Mal in Dachsbau fest

Er hat es wieder getan: Zum vierten Mal mussten die Retter im oberbayerischen Weilheim einen Dackel aus ein und demselben Dachsbau befreien. Schon 2017 hatte die Feuerwehr dem Frauchen nahegelegt, eine andere Gassiroute zu suchen.

Die Aufnahme zeigt einen Dackel, der zum vierten Mal von der Feuerwehr aus Dachsbau befreit werden musste.

Weilheim. Bereits 2017 steckte der braune Vierbeiner dreimal in dem unterirdischen Gang fest. „Uns fehlen die Worte“, kommentierte dies Stefan Herbst von der Freiwilligen Feuerwehr. Schon damals hätten er und seine Kollegen dem Frauchen nahegelegt, sich mit dem Hund eine andere Gassiroute zu suchen.

Der tierische Einsatz fand bereits Ende Mai statt und ging recht schnell. Nachdem der Dackel freiwillig nicht aus dem Bau kam, holte ihn Herbst mit einem beherzten Griff zurück ans Tageslicht. Ein Bagger wie 2017 war nicht notwendig. Bei der dritten Rettung hatte der rund 100 Quadratmeter große Dachsbau teils ausgehoben werden müssen, um den Hund finden zu können.

Herbst appellierte erneut an das Frauchen des dachsbauverliebten Dackels, sich einen anderen Spazierweg zu suchen. Der Dame sei der Vorfall sehr unangenehm gewesen. „Der Hund kann nichts dafür, der folgt nur seinem Jagdtrieb“, sagte Herbst. Für das Verhalten der Frau fehle ihm jedoch jegliches Verständnis. Beim nächsten Mal müsse sie ihren Hund von einer privaten Baufirma ausgraben lassen, sagte der Feuerwehrmann. Das käme dann teuer.

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