11.02.2020 - 17:29 Uhr
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Hobbyschatzsucher finden Knochen und Kampfflugzeugteile

Hobbyschatzsucher haben in Niederbayern Teile eines mutmaßlich abgestürzten Kampfflugzeuges aus dem Zweiten Weltkrieg und Knochenfragmente gefunden.

In Neustadt an der Donau haben Hobbyschatzsucher die Überreste eines Kampfflugzeuges gefunden.
von Agentur DPAProfil

Neustadt an der Donau. Zwei Hobbyschatzsucher waren wohl gezielt mit Metallsonden in einem Waldstück in Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) auf der Suche nach einem Kampfflugzeuges aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit Metallsonden fanden sie am Montag mehrere Metallteile, Typenschilder eines deutschen Kampfflugzeuges und alte Munition. „Dabei handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die sterblichen Überreste eines Piloten“, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der Kampfmittelräumdienst wurde alarmiert. Die Experten beseitigten die Munition - vier Patronen - fachgerecht, wie die Beamten weiter mitteilten. Die Knochenteile seien geborgen und zur Untersuchung abtransportiert worden. Die Kriminalpolizei Landshut bearbeitet den Fall in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg.

Solche Funde kommen 75 nach Kriegsende nicht mehr allzu häufig vor - aber doch immer mal wieder: Erst am 29. Januar waren bei den Arbeiten für den neuen Lindauer Fernbahnhof Knochen und Gegenstände gefunden worden, die vermutlich einem Wehrmachtssoldaten zuzuordnen sind. So wurden neben einem Helm unter anderem der Hörer eines Feldtelefons, ein Soldbuch und ein Blechteller entdeckt. Die Bauarbeiten wurden daraufhin im Bereich des Fundortes zunächst unterbrochen.

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