12.05.2021 - 16:38 Uhr
BayernDeutschland & Welt

Österreich räumt Unklarheiten beim kleinen Grenzverkehr aus

Es klang so einfach. Dann war es doch komplizierter. Die Uneinigkeiten zum kleinen Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich sind nun aber beseitigt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (links) zusammen mit Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz: Es herrschte Verwirrung um die Ankündigung, Grenzübertritte für Besuche und zum Einkaufen wieder zuzulassen, weil Bayern die Regeln schon am Mittwoch lockerte, aber Österreich vorerst keinen gleichzeitigen Schritt setzte.
von Agentur DPAProfil

Die Ankündigung Bayerns, der sogenannte kleine Grenzverkehr zwischen dem Freistaat und Österreich sei wieder erlaubt, hat am Mittwoch für Verwirrung gesorgt. Denn während laut Allgemeinverfügung der bayerischen Regierung die Rückreise nach Besuchen von Verwandten und Freunden oder Fahrten zum Einkaufen im Nachbarland ohne anschließende Quarantänepflicht erlaubt ist, hieß es auf österreichischer Seite, es bestehe dort nach der Einreise weiterhin Quarantänepflicht. Am Mittwoch aber stellte auch Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein klar, dass der kleine Grenzverkehr möglich sei. Er kündigte die Aufhebung der Quarantänepflicht ab Mitternacht an.

Der kleine Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich wird also ab Donnerstag möglich sein. Laut dem Gesundheitsministerium in Wien wird Österreich Getesteten, Geimpften und von Covid-19 Genesenen die Einreise erlauben.

Die sogenannte 3-G-Regel gilt ab 19. Mai dann auch für Besucher aus ganz Deutschland. An dem Tag endet der Lockdown für Gastronomie, Kultur, Tourismus und Sport in Österreich.

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