11.02.2019 - 12:30 Uhr
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Verdi ruft Autobahnmeisterei Schwandorf und Straßenmeisterei Tirschenreuth zu Warnstreik auf

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Freistaats zu ganztägigen Warnstreiks in dieser Woche aufgerufen. Am Mittwoch soll auch bei der Autobahnmeisterei Schwandorf sowie der Straßenmeisterei Tirschenreuth gestreikt werden.

Eine Fahne der Gewerkschaft Verdi.

Den Anfang machten am Dienstag verschiedene Dienststellen im Raum Rosenheim, am Mittwoch sollen Warnstreiks in der Oberpfalz und in Würzburg folgen, am Donnerstag in München. In Würzburg sei auch die Uniklinik betroffen, teilte Verdi am Montag mit. In der unterfränkischen Stadt sei auch eine Kundgebung geplant. Alexander Gröbner, Verdi-Geschäftsführer im Bezirk Oberpfalz, hat die Straßenmeisterei Tirschenreuth und die Autobahnmeisterei Schwandorf zu Warnstreiks aufgerufen. „Nachdem in den beiden letzten Wochen weit fast 600 Beschäftigte in Regensburg unseren Aktionsaufrufen gefolgt waren, rufen wir für Mittwoch die Beschäftigten des Wasserwirtschaftsamts, des Staatlichen Bauamts, der OTH und des Finanzamts in Weiden i. d. OPf. zur aktiven Mittagspause auf. Damit weiten wir unsere Aktionen in der Tarifrunde auch in den Norden der Oberpfalz aus“ ,erklärte Manuela Dietz, die stellvertretende Verdi-Bezirksgeschäftsführerin.

Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr. Pflegebeschäftigte sollen zusätzlich 300 Euro mehr erhalten. „Die Lohnentwicklung der Beschäftigten der Länder hinkt deutlich hinter der Gesamtwirtschaft und der im übrigen öffentlichen Dienst hinterher“, sagte Verdi-Tarifexperte Peter Hoffmann.

In Bayern betrifft der Tarifvertrag rund 100 000 Beschäftigte. Die dritte Verhandlungsrunde für alle Länder außer Hessen beginnt am 28. Februar in Potsdam. Die Länder haben die Forderungen von Verdi und Deutschem Beamtenbund als überzogen zurückgewiesen. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt.

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