11.05.2018 - 17:18 Uhr
Deutschland & Welt

Oberpfalz neben der Spur Deutlich mehr Verkehrssünder

München. Die Zahl der Regelverstöße im bayerischen Straßenverkehr ist 2017 leicht auf gut 2,5 Millionen zurückgegangen. Das geht aus der von Innenminister Joachim Herrmann am Freitag vorgelegten Jahresstatistik des Polizeiverwaltungsamtes hervor. In der Oberpfalz gab es dagegen deutlich mehr Verkehrssünder als im Vorjahr. Die Zahl der beanstandeten Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr stieg um 4,8 Prozent auf 121 000, die der Bußgeldbescheide für schwerwiegendere Rechtsverstöße gar um 18 Prozent auf 55 400.

von Jürgen UmlauftProfil

Aus Sicht Herrmanns "schreckend hoch" war die Zahl der Verstöße gegen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Rund 1,2 Millionen Fahrer wurden 2017 "geblitzt". Das entspricht fast der Hälfte aller Verkehrsverstöße. Die Negativrekorde hielten ein 22-Jähriger, der statt der erlaubten 100 km/h auf einer Staatsstraße mit 219 km/h unterwegs war, und ein 27-Jähriger der innerorts 182 km/h fuhr. Auf das Konto von Temposündern gingen 226 Todesopfer. "Zu schnelles Fahren ist Unfallursache Nummer 1 bei schweren Verkehrsunfällen", erklärte Herrmann. 70 Todesopfer waren wegen eines nicht eingehaltenen Abstands zu beklagen

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