Gewalt-Demos bei überfüllten Kliniken? Dämliche Idee!

Mit Gewalt zu protestieren war schon immer unnötig, aber das auch noch in der aktuellen Corona-Situation zu tun, ist absolut dämlich - mit einer Behandlung könnte es nämlich schwierig werden, kommentiert Sebastian Böhm.

Ein Protestteilnehmer steht auf einem Baugerüst in Brüssel und gestikuliert in Richtung Demonstranten, die auf einer Straße vor einem Feuer stehen.
von Sebastian Böhm Kontakt Profil
Kommentar

Straßenschlachten und ausgebrannte Autos in Rotterdam, eingesetzte Wasserwerfer in Brüssel – diese Nachrichten vom Wochenende sind beschämend. Mit Gewalt zu protestieren war schon immer unnötig, aber das auch noch in der aktuellen Corona-Situation zu tun, ist absolut dämlich – um es noch freundlich zu umschreiben.

Klar, Kritik darf und muss in einer Demokratie erlaubt sein. Dennoch ist es aktuell sowieso besser, diese nicht eng auf eng bei Demonstrationen zu äußern. Und wenn es unbedingt sein muss, dann nur mit FFP2-Maske auf. Es gäbe aber noch andere Wege, wie zum Beispiel Social-Media-Kanäle, um seine Argumente loszuwerden.

Zu viele Menschen nehmen sich vermeintliche Freiheiten heraus, die alle gefährden und schließlich auch sie selbst. Denn eben auch Schlachten mit der Polizei und mögliche Folgen muss man sich „leisten“ können – aufgrund der vielerorts überfüllten Krankenhäuser könnte es mit einer Behandlung nämlich schwierig werden.

Zweite Nacht mit Unruhen in den Niederlanden

Deutschland & Welt
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.