Kommentar zum Corona-Management: Kommunikations-Wirrwarr

Um die Corona-Welle zu brechen, müssen alle an einem Strang ziehen. Ein Kommentar von Alexander Pausch.

Viele Intensivstationen in Bayern sind wegen der vielen Covid-19-Patienten überlastet.
von Alexander Pausch Kontakt Profil
Kommentar

Die Corona-Inzidenz klettert unerbittlich nach oben, in ganz Deutschland. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft warnt zurecht vor einer nie dagewesenen Notlage. Denn Verlegungen werden die Intensivstationen nicht lange entlasten. Die Zahl der Infektionen muss sinken, damit weniger Covid-19-Patienten in die Krankenhäuser kommen. Damit das gelingen kann, müssen die Menschen mitgenommen werden. Dazu gehört klare und schlüssige Kommunikation. Der WHO-Notfallmanager Michael Ryan hat das mehrmals vorgebetet. Gehört worden ist er weder in München noch in Berlin. Da lässt der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seinen Sprecher gegen die neue Koalition sticheln und in München wird aus dem Kabinett etwas anderes mitgeteilt, als sich in der Verordnung findet. Dazu heißt es lapidar: Eine Pressemitteilung stellt keine abschließende Regelung dar. Schlüssige Kommunikation in der Pandemie sieht anders aus.

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