Kommentar zum "Dallas"-Jubiläum: Prost, J.R. Ewing!

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40 Jahre "Dallas" in Deutschland: Was damals in der ARD zum Straßenfeger avancierte, wäre heute nicht mehr denkbar. Ein Kommentar von Frank Werner.

Miss Ellie (Barabara Bel Geddes) mit ihren Söhnen J. R. Ewing (Larry Hagman, links) und Bobby Ewing (Patrick Duffy, rechts) in der US-Fernsehserie "Dallas".
von Frank Werner Kontakt Profil
Kommentar

Faszination Fiesling: Kaum ein Schauspieler hat eine Serie mehr geprägt als Larry Hagman "Dallas" in der Rolle des J.R. Ewing. Super-Macho und Turbo-Kapitalist, und trotzdem Liebling. 40 Jahre nach dem Sendestart wirkt die TV-Schmonzette heute wie aus einer völlig anderen Zeit: politisch unkorrekter geht es kaum noch.

Männer als Machos, Frauen als Whiskey-Serviererinnen, das Ölgeschäft als saubere Sache. Die Empörung über das Weltbild des US-Straßenfegers wäre bei einer Erstausstrahlung im Jahr 2021 groß. Oder besser: "Dallas" wäre heute inhaltlich weder so zu drehen noch auszustrahlen. Zum Glück haben sich die Rollenbilder drastisch verändert. Aber ganz ehrlich: Unterhaltsam waren die Eskapaden auf der Southfork Ranch allemal. Prost, J.R.! Einen Bourbon auf Dich!

Vor 40 Jahren hatte "Dallas" in der ARD Premiere

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