Kommentar: So kann Biden Trump vermeiden

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Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokraten, wirft Donald Trump Versagen vor und zeigt seine Vision für die USA: Licht statt Dunkelheit. Eine echte Chance, meint Frank Werner.

Joe Biden, demokratischer Präsidentschaftskandidat, umarmt seine Frau Jill Biden nach seiner Rede auf dem Parteitag der US-Demokraten.
von Frank Werner Kontakt Profil
Kommentar

Oha! Er kann es also doch! Joe Biden hat beim Parteitag der Demokraten überrascht. Von wegen "Sleepy Joe", wie Donald Trump seinen Konkurrenten im Wahlkampf um das Präsidentenamt in den USA verhöhnt hat. Biden hat einen klaren Kompass aufgezeigt. Eine Rede gehalten, die Hoffnung macht. Die eine Perspektive beinhaltet, wie das gespaltene Land wieder zusammengeführt werden kann. Mehrfach hat Biden bereits versucht, den Chefsessel im Weißen Haus zu erobern. Gescheitert ist er an der eigenen Partei. Nun muss der 77-Jährige beweisen, dass er die richtige Alternative ist für alle, die eine zweite Amtsperiode von Trump verhindern wollen. Einen Schritt dazu hat er jetzt getan. Für die USA geht es am 3. November ans Eingemachte. Es geht um den Erhalt der Demokratie. Das Ansehen eines ganzen Landes. Viele sind der Hasstiraden und der Unberechenbarkeit von Trump überdrüssig. Allein sein miserables Corona-Management sollte reichen, ihn als Unfall der Geschichte abzuwählen. "Möge die Geschichte sagen können, dass das Ende dieses Kapitels der amerikanischen Finsternis heute Abend hier begann." Bidens pathetische Schlussworte versprechen Licht, das bis in die Oberpfalz scheinen würde.

Jill Biden in Grafenwöhr

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