15.11.2020 - 15:08 Uhr
Deutschland & Welt

EKD-Chef zu Corona: Eine ganze Gesellschaft ist verwundet

Heinrich Bedford-Strohm spricht bei einer Podiumsdiskussion in einer Kirche. Foto: Michael Reichel/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Berlin (dpa) - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht massive gesellschaftliche Folgen der Corona-Pandemie. „Eine ganze Gesellschaft ist verwundet“, sagte er dem „Spiegel“. „Viele suchen nach Orientierung, sie erfahren in der Pandemie einen Kontrollverlust. Krankheit und Tod brechen über sie herein, und jeder Einzelne muss lernen, damit umzugehen und eine gewisse Resilienz zu entwickeln.“ Da sei die Kirche gefragt.

„Tröstende und aufbauende Worte waren noch nie so wichtig wie in Zeiten dieser Kontaktarmut, deshalb ist es einen Versuch wert, mal wieder die Bibel zu lesen“, so Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist. „Denn ihre Worte, etwa in den Psalmen, geben Kraft.“

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