07.04.2021 - 16:19 Uhr
Deutschland & Welt

Erste Vögel brüten in Bayern: Kälte könnte Probleme bereiten

Ein Kiebitz stolziert über eine Wiese. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Hilpoltstein (dpa/lby) - Viele Vögel bauen in Bayern zurzeit fleißig ihre Nester und legen erste Eier. Für manche von ihnen könnte die Kälte zum Problem werden. „Ein paar Vögel haben schon damit zu kämpfen“, sagte Angelika Nelson vom Landesbund für Vogelschutz in Hilpoltstein am Mittwoch.

Manche Wiesenbrüter wie Kiebitz oder Brachvogel sitzen ihren Angaben nach bereits auf den Eiern. Bei der Kälte müssten diese aber länger nach Futter suchen, erläuterte die Biologin. Dadurch bestehe die Gefahr, dass die Eier auskühlten und sich dadurch im schlimmsten Fall gar nicht entwickelten. Auch Räuber wie der Fuchs hätten so mehr Chancen, die Brut zu plündern.

Viele unserer Singvögel seien aber noch gar nicht so weit, sagte Nelson. Sie legten meist täglich ein Ei. Mit dem Brüten beginnen diese erst, wenn das Gelege vollständig ist. Dennoch sei es zurzeit sinnvoll, den Vögeln im Garten oder auf dem Balkon fettreiches Futter anzubieten, sagte Nelson. „Gerade die Weibchen brauchen jetzt Energie.“

© dpa-infocom, dpa:210407-99-116255/2

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