28.10.2020 - 23:36 Uhr
Deutschland & Welt

GEW kritisiert Kita- und Schulbetrieb

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
von Agentur DPAProfil

München (dpa/lby) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bayern hat der Staatsregierung vorgeworfen, Schüler und Lehrer durch den Schulbetrieb in der Corona-Situation in Gefahr zu bringen. Für Ministerpräsident Markus Söder hätten Kita und Schule nur noch den Zweck, den Eltern den Rücken frei und die Wirtschaft am Laufen zu halten. „Das Personal in Kitas und Schulen hat täglich seine Gesundheit zu riskieren, damit Konzerne ungestört (wohlgemerkt überwiegend per Videokonferenz) globale Geschäfte fortführen können“, kritisierte die Gewerkschaft am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

„Die Folgen sind tägliche Massenveranstaltungen mit tausenden von Teilnehmer*innen in teilweise maroden Klassenzimmern, ohne Abstand, bei offenen Fenstern, ohne medizinisches und sicherheitstechnisches Fachpersonal - und das bei desaströs knapper Personaldecke.“ Kita- und Schulbetrieb dürfe es aber nur geben bei notfalls verkleinerten Klassen und Gruppen, ausreichend Lüftung auch mit technischen Mitteln, Begleitung durch Betriebsärzte und anderen Schutzmaßnahmen.

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