20.06.2018 - 14:28 Uhr
Deutschland & Welt

Heißes Landleben

Sie posieren wieder: Junge Bäuerinnen. Denn auch 2019 gibt es wieder den Jungbauernkalender. Vor der Kamera stehen dieses Jahr auch zwei Frauen aus der Oberpfalz.

von Agentur DPAProfil

Die Landwirtschaft enthüllt ihre erotische Seite: Für den Jungbauernkalender „Bayern Girls Edition 2019“ posierten am Mittwoch junge Bäuerinnen in Hotpants und Gummistiefeln im Kuhstall oder vor großen Traktoren. Bei den Fotoaufnahmen auf zwei alteingesessenen Höfen in Niederbayern zeigten sechs leicht bekleidete Frauen Szenen aus dem bäuerlichen Alltag. Die Models wurden aus 150 Bewerberinnen ausgewählt. Zwei von ihnen kommen aus der Oberpfalz: Stefanie (27) und Julia (20).

Durch das Aufwachsen auf dem Hof ihrer Eltern, einem Mastrindbetrieb mit Ackerbau und zwei Karpfenweihern, habe die Fahrzeuginnenaustatterin Julia einen besonderen Bezug zur Natur und den Tieren, heißt es in einer Pressemitteilung zum neuen Jungbauernkalender. Die 20-Jährige werde einmal den Hof ihrer Eltern übernehmen. Nebenbei sei sie bei der Feuerwehr und als Kirwamoidl aktiv. "Die Liebe zur Landwirtschaft, und allem was damit verbunden ist, wurde der Oberpfälzerin eben in die Wiege gelegt", heißt es weiter. Und auch Stefanie wird vorgestellt: Schon als Kind hätte die Physiotherapeutin immer gerne am Hof ihrer Großeltern mit angepackt. "Umso glücklicher ist die 27-Jährige darüber, seit über 5 Jahren an der Seite eines Landwirtes zu stehen."

Das Thema des Kalenders ist „Helden der Landwirtschaft“. Fotograf Christian Maislinger zeige die Kalendergirls „bei der heldenhaften täglichen Arbeit in der Landwirtschaft“, teilte die Bayerische Jungbauernschaft mit. Er lehne seine Bilder an berühmte Superhelden wie die Film- und Comic-Figuren Wolverine, Spiderman und Thor an. Die Motive unter anderem: „Radlader fahren“ und „Stroh einstreuen“.

Der erste Jungbauernkalender erschien für das Jahr 2001. Inzwischen gibt es unterschiedliche Editionen „Girls“, „Men“ und „Bayern Girls“, die mittlerweile auch nach Italien, Dänemark sowie in die USA und die Schweiz verkauft werden.

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Kommentare

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Heinz Rahm

Na so was! Und das im Land der CSU! Was sagt denn da der Klerus dazu? Und der Papst? Ach ja, das ist ja nicht mehr der Ratzinger!

13.07.2018