24.01.2020 - 17:44 Uhr
Deutschland & Welt

Hunderte protestieren gegen Altersarmut in Bayern

Demonstranten der Gruppierung "Fridays gegen Altersarmut" halten bei einer Kundgebung ein Transparent mit der Aufschrift "Gegen Altersarmut". Foto: Lena Voelk/dpa
von Agentur DPAProfil

München (dpa/lby) - Bayernweit sind am Freitag Hunderte gegen Altersarmut auf die Straße gegangen. Zu den Demonstrationen und Mahnwachen riefen die Gruppen „Fridays gegen Altersarmut“, „Wir: "Rentner" gegen Altersarmut“ und „Wir: "Gemeinsam" gegen Altersarmut“ in sozialen Medien auf. In München protestieren nach Schätzung der Polizei bis zu 300 Menschen friedlich, in Würzburg 70 und in Landshut 30.

Sozialverbände und Gewerkschaften in Bayern hatten davor gewarnt, sich den Protesten anzuschließen. „Fridays gegen Altersarmut“ wird vorgeworfen, von Rechten unterwandert zu sein. Die Gruppe mit mehr als 300 000 Mitgliedern auf Facebook bezeichnet sich selbst als „politisch unabhängig“, ebenso wie die Organisatoren von „Wir: "Rentner" gegen Altersarmut“ und „Wir: "Gemeinsam" gegen Altersarmut“. In Bayern galten nach Angaben des Statistischen Bundesamts 21,5 Prozent der Rentner im Jahr 2018 als armutsgefährdet.

Partei "Die Rechte" ruft zu Protesten auf

Facebook-Post von Jörg Meuthen zu "Fridays gegen Altersarmut"

Facebook-Gruppe "Fridays gegen Altersarmut"

Facebook-Gruppe "WIR: Rentner gegen Altersarmut"

Rentenreport DGB Bayern 2018

Armutsgefährungsquote nach Bundesländern, Alter und Geschlecht

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