10.09.2018 - 10:54 Uhr
Deutschland & Welt

Weiter keine Spur vom vermissten Daniel Küblböck

Der frühere TV-Star Daniel Küblböck wird vermisst. Der Sänger, vor vielen Jahren Dritter bei „Deutschland sucht den Superstar“, soll auf einer Kreuzfahrt über Bord gegangen sein.

Suche nach Daniel Küblböck: Die Hoffnung schwindet von Minute zu Minute.

Rostock (dpa) - Vom vermissten Ex-TV-Star Daniel Küblböck (33) gibt es nach Angaben von Aida Cruises weiterhin keine Spur. „Die Suche blieb bislang erfolglos“, teilte der Kreuzfahrtveranstalter am Montagmorgen mit.

Die beiden an der Suche beteiligten Kreuzfahrtschiffe seien am Sonntagabend nach Einbruch der Dunkelheit von der kanadischen Küstenwache „aus der Suchaktion entbunden worden“. Das Schiff „Aidaluna“, von dem Küblböck verschwunden ist, befinde sich jetzt auf dem Weg nach Halifax.

„In dieser schwierigen Zeit sind wir mit unseren Gedanken bei der Familie des Vermissten“, erklärte das Unternehmen. Man stehe in engem Austausch mit den Angehörigen, um ihnen in allen Fragen zur Seite zu stehen. Außerdem kooperiere Aida vollumfänglich mit den Behörden.

Küblböck war am Sonntag während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York bei Neufundland über Bord gegangen und wird seither vermisst. Es gebe Grund zur Annahme, dass der inzwischen als Daniel Kaiser-Küblböck auftretende Sänger („Deutschland sucht den Superstar“) gesprungen sei, erklärte der Kreuzfahrt-Veranstalter. Beim Management des Künstlers war zunächst niemand erreichbar.

Über Nacht suchte noch ein Schiff der kanadischen Küstenwache. Bei Tageslicht sollte ab etwa 7.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ) dann auch wieder Unterstützung aus der Luft eintreffen. Die Unglücksstelle liegt nach Angaben der Küstenwache in der Labrador See, ungefähr 110 Seemeilen (200 Kilometer) nördlich von St. John's/Neufundland. Die Wassertemperatur beträgt laut Aida Cruises etwa 10,5 Grad.

Kaiser-Küblböck wurde 2002/2003 bekannt, als er an der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ teilnahm und Dritter wurde.

Der Tod eines Menschen wird in der Regel durch eine Sterbeurkunde belegt. Das Ableben muss zweifelsfrei feststehen. Dies ist nicht ohne weiteres möglich, wenn etwa jemand über Bord eines Schiffes geht und vermisst wird. Ist es wahrscheinlich, dass ein Mensch nicht mehr lebt, kann ein Gericht auf Antrag den Tod erklären oder die Todeszeit feststellen. Dies regelt das Verschollenheitsgesetz.

Das Gesetz sieht für eine Todeserklärung unterschiedliche Fristen vor, die verstrichen sein müssen. Als verschollen gilt jemand, von dem es seit längerer Zeit kein Lebenszeichen gibt und ernstliche Zweifel an seinem Fortleben bestehen. Allgemein kann jemand für tot erklärt werden, wenn er seit zehn Jahren als verschollen gilt. Wenn Menschen bei einer Fahrt auf See verschwinden - bei einem Schiffsuntergang oder durch einen Sturz vom Schiff -, dann gilt eine kürzere Frist von sechs Monaten.

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