06.04.2020 - 09:46 Uhr
LeuchtenbergDeutschland & Welt

Brief von Martin aus Leuchtenberg

Jetzt sind Osterferien, doch in die Schule dürfen Kinder schon seit drei Wochen nicht mehr gehen. Einige Kinder haben uns Leserbriefe geschrieben, wie es ihnen damit geht. Martin aus Leuchtenberg zum Beispiel.

Kinder schreiben Briefe an die Onetz-Redaktion
von Gabriele Weiß Kontakt Profil

So beeinflusst Corona momentan mein Leben. Das Gute daran ist, dass ich nicht so früh aufstehen muss. Mein Tag beginnt um circa 8 Uhr. Wir machen als erstes ein gemeinsames Frühstück. Danach räume ich mein Zimmer auf. Um 9 Uhr fange ich mit meinen Schularbeiten an. Ich mache dann ungefähr 2 Stunden lang meine Aufgaben. Es kann aber auch mal etwas länger dauern.

Es kommt darauf an, wie viel zu erledigen ist. Wenn ich dann fertig bin, macht Mama das Mittagsessen. Danach helfen Maxi und ich den Tisch abräumen. Wenn Mama am Nachmittag dann arbeiten muss, spiele ich an meinem Tablet oder google Sachen, die ich interessant finde. Wenn dann Mama am Abend nach Hause kommt, gibt es noch Abendessen. Wenn dann alles abgeräumt ist, schauen wir eine Runde Film oder wir spielen PC-Spiele wie Risiko oder The Crew 2, ein Autorennspiel.

Ich finde es sehr schade, dass ich nicht zu meinem Freund Xaver darf. Ich hoffe, dass sich das bald ändern wird. Die Schule fehlt mir schon, weil ich meine Schulkameraden nicht sehe und es daheim schon sehr langweilig wird. Da wir keinen Garten haben, gibt es auch fast keine Ausweichmöglichkeiten für uns.

Es gibt aber auch Tage, da gehe ich mit meinem Papa in die Werkstatt und helfe ihm bei einigen Dingen. Im Moment schleife ich Holzpaletten, damit Mama da ihre Blumen einpflanzen kann. Wenn Mama zu Ostern Urlaub hat, dann wird mein Zimmer gestrichen und tapeziert und Mama malt mir ein Motiv an meine Wand. So schaut mein Tagesablauf ohne Schule aus.

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