03.06.2020 - 10:53 Uhr
Deutschland & Welt

Lisa Bitter hat sich das fränkische R abgewöhnt

Lisa Bitter, Schauspielerin, steht bei einem Fototermin. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Nürnberg (dpa/lby) - Schon vor dem Start ihrer Schauspielkarriere hat sich die gebürtige Erlangerin Lisa Bitter das rollende fränkische R abgewöhnt. „Als Kinder haben wir, glaube ich, schon ziemlich Dialekt gesprochen. Aber im Gymnasium wurde es dann weniger“, erzählte sie den „Nürnberger Nachrichten“ (Mittwoch). „Als ich zur Schauspielschule gegangen bin, mit 21 Jahren, hatte ich mir das rollenden R schon abgewöhnt. Deshalb war's dann nicht mehr ganz so fies für mich.“ Bitter (Jahrgang 1984) ist unter anderem durch ihre Rolle als Analystin im Ludwigshafener „Tatort“ bekannt. In der neuen Amazon-Prime-Serie „Der Beischläfer“ spielt sie eine Richterin.

Vor zwei Jahren sei sie von Berlin nach München gezogen, sagte sie weiter. „Ich bin hier total gut angekommen und fühle mich heimisch. Es ist mir auch vertrauter als Berlin. Und ich bin nicht mehr so weit weg von meiner alten Heimat.“ In Franken sei sie nicht so oft, wie sie es sich wünsche. Den heimischen Dialekt beherrsche sie aber nach wie vor: „Freilich hab ich Fränkisch g'sprochen! Des geht scho noch! Mit meinem Bruder mache ich mir da manchmal einen Spaß draus.“

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