24.01.2020 - 18:24 Uhr
Deutschland & Welt

Merkel bei Erdogan - mit einem Sack voll strittiger Themen

Flüchtlinge, Libyen, inhaftierter Botschaftsanwalt: Die Liste der Themen für den Besuch der Kanzlerin Merkel beim türkischen Präsidenten Erdogan ist lang - und oft konfliktbeladen.

Kanzlerin Merkel und Präsident Erdogan eröffnen einen neuen Campus der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul. Foto: Ahmed Deeb/dpa Pool/dpa
von Agentur DPAProfil

Istanbul/Berlin (dpa) - Vor nicht allzulanger Zeit herrschte noch Eiszeit zwischen Berlin und Ankara. Ab 2017 führte eine Serie von Festnahmen deutscher Staatsbürger in der Türkei aus „politischen Gründen“ zeitweilig fast zum Stillstand der diplomatischen Beziehungen. Heute sollen sie sich „normalisieren“ - unter anderem, weil sich die Türkei in vielen Krisen zu einem wichtigen Akteur entwickelt hat, der nicht zu umgehen ist. Syrien, Libyen, Flüchtlinge und Menschenrechte - es gibt viel zu besprechen, wenn am Freitag Angela Merkel und Recep Tayyip Erdogan in Istanbul zusammenkommen. Hier die möglichen Themen und Positionen.

Syrien und das Flüchtlingsthema

Erdogan geht es unter anderem um Unterstützung für die Einrichtung einer sogenannten Sicherheitszone im Norden Syriens. Dorthin will er mindestens eine Million der in der Türkei ansässigen Flüchtlinge umsiedeln. In Deutschland gibt es gegen diese Pläne unter anderem völkerrechtliche Bedenken. Gleichzeitig fliehen wegen syrischer und russischer Bombardements in der syrischen Rebellenhochburg Idlib weiter viele Menschen auch Richtung türkische Grenze - was die Sorgen sowohl in der Türkei als auch in Europa erhöht.

Libyen

Festgenommener Botschaftsanwalt

Inhaftierte Deutsche:

Menschenrechte:

Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen

EU-Beitritt:

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