10.05.2018 - 21:42 Uhr
Deutschland & Welt

Maas: Es soll wieder Gespräche zur Ukraine-Krise geben Mission in Moskau

Moskau. Russland und Deutschland wollen sich für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran einsetzen. "Es ist wichtig, dass alle Länder, die daran festhalten wollen, darüber Gespräche führen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas in Moskau. Russland halte trotz des Ausstiegs der USA an der Vereinbarung fest. Moskau wolle darüber auch mit Berlin in Kontakt bleiben.

von Agentur DPAProfil

In der Ukraine-Krise deuteten die Minister leichte Bewegung an. Die Vierergespräche zwischen Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine über den Krieg im Donbass sollten wieder aufgenommen werden, sagten sie. Sie hätten darüber diskutiert, worum es bei dem Treffen gehen solle, sagte Lawrow. Maas sagte dazu: "Wir wollen eine neue Dynamik in den Minsker Prozess bringen." Im Donbass im Osten der Ukraine kämpfen seit 2014 prorussische Separatisten gegen Regierungstruppen. Berlin, Moskau, Paris und Kiew hatten 2015 einen Friedensplan ausgehandelt. Dessen Umsetzung steckt seitdem in einer Sackgasse.

Es war der erste Besuch von Maas als Außenminister in Russland und die erste Reise eines Mitglieds der neuen Bundesregierung dorthin. Maas setzt den Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen. Für kommende Woche sind Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kanzlerin Angela Merkel angekündigt.

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