27.02.2019 - 13:18 Uhr
Deutschland & Welt

Nach Münchner Wohnungsmisere jetzt auch Büros knapp

Berlin (dpa/lby) - Nach den Wohnungen werden nun auch die Büros in München zur Mangelware. In der Landeshauptstadt sind nach neuen Zahlen des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) noch 210 000 Quadratmeter Bürofläche frei, lediglich 1,5 Prozent des Gesamtbestands. „Die steigende Zahl an Bürobeschäftigten sorgt dafür, dass sich die Situation in München weiter zuspitzt“, erklärte am Mittwoch Iris Schöberl, Vorsitzende der ZIA-Region Süd. Die Ursache: In München ist die Zahl der Bürobeschäftigten in den vergangenen Jahren laut Verband um knapp 13 Prozent gewachsen.

Damit liegt München prozentual nicht einmal unter den Top Ten, bundesweiter Spitzenreiter ist der Landkreis Erlangen-Höchstadt, wo die Zahl der Bürojobs laut ZIA um knapp 19 Prozent zugelegt hat, gefolgt von Ingolstadt und dem Landkreis München. Doch in absoluten Zahlen entsteht in München jedes Jahr eine fünfstellige Zahl neuer Arbeitsplätze. Der Zentrale Immobilien Ausschuss ist ein Spitzenverband der deutschen Immobilienbranche.

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