14.09.2021 - 17:48 Uhr
Deutschland & Welt

Nachbargebäude dürfen zunächst nicht bewohnt werden

Bagger stehen vor einem denkmalgeschützten Haus in Augsburg, aus dem es qualmt. Foto: Stadt Augsburg/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Augsburg (dpa/lby) - Nach dem Großbrand in einem historischen Haus im Augsburger Zentrum dürfen zwei Nachbarhäuser vorläufig nicht mehr bewohnt werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung vom Dienstag könnten Schäden an den Häusern durch den Abriss der Brandruine nicht ausgeschlossen werden. Deswegen dürften sie allenfalls kurzfristig betreten werden.

Am Wochenende war das denkmalgeschützte Haus in einer Nebenstraße des Augsburger Rathausplatzes niedergebrannt, es entstand Millionenschaden. Das Haus stammte ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert und wurde später umgebaut. In der Nacht zum Dienstag wurde der Giebel des Gebäudes kontrolliert zum Einsturz gebracht, danach wurden weitere Glutnester entdeckt. Bis Mittwoch wird die Feuerwehr nun vor Ort kontrollieren, dass das Feuer nicht noch einmal ausbricht.

Da die Stadt aus Sicherheitsgründen die ganze Straße gesperrt hat, mussten mehrere Geschäfte vorübergehend schließen und zwei Straßenbahnlinien umgeleitet werden. Die Verwaltung hofft, dass spätestens zum Wochenende der Tramverkehr wieder fahren kann, die Gehwege sollen bereits zuvor wieder freigegeben werden.

Die Sozialbehörde bemüht sich, den durch den Brand obdachlos gewordenen Menschen Ersatzwohnungen zu besorgen. Zudem wurde eine Spendenaktion für die Betroffenen gestartet.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-217279/2

Pressemitteilung

Informationen der Stadt zum Brand

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.