16.05.2018 - 02:38 Uhr
Deutschland & Welt

Opposition legt Bayern-Ei-Abschlussbericht vor

Eier in einem Eierkarton. Foto: Armin Weigel/Archiv

München (dpa/lby) - Monatelang versuchte der Untersuchungsausschuss des Landtags, Licht ins Dunkel des Salmonellen-Skandals bei der Firma Bayern-Ei zu bringen. Am heutigen Mittwoch stellt die Opposition ihren Abschlussbericht vor. Zu erwarten ist, dass SPD, Freie Wähler und Grüne massive Kritik an der Lebensmittelüberwachung im Freistaat und an der politischen Aufarbeitung des Skandals üben. Der Untersuchungsausschuss hatte knapp 80 Zeugen gehört, darunter den früheren Ministerpräsidenten Horst Seehofer, die Minister Ulrike Scharf, Helmut Brunner und Marcel Huber (alle CSU) sowie die Landräte der betroffenen Landkreise.

Die niederbayerische Firma Bayern-Ei wird für einen Salmonellenskandal im Jahr 2014 verantwortlich gemacht. In mehreren europäischen Ländern waren damals Menschen an Salmonellen erkrankt; mindestens ein Mensch soll an den Folgen gestorben sein. Die Behörden und die Staatsregierung sehen sich unter anderem mit dem Vorwurf der Opposition konfrontiert, sie hätten früh von dem Skandal bei der niederbayerischen Firma gewusst, die Bevölkerung aber nicht gewarnt.

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